Mittelstraße Kirche (Reelkirchen)
| Mittelstraße Kirche (Reelkirchen) | |
|---|---|
| Ortsteil | Reelkirchen |
| Straße | Mittelstraße (Reelkirchen) |
| Hausnummer | Kirche |
| Karte | |
| Adressbuch von 1901 | |
Ev.-ref. Kirche Reelkirchen
Geschichte
Das romanische Gotteshaus in Reelkirchen erhielt 1665 einen Erweiterungsbau nach Süden.[1] Die Kirche in Reelkirchen muss bereits Anfang des 13. Jahrhunderts bestanden haben. Die erste Orgel erhielt die Kirche 1592 und die älteste Glocke stammte von 1492. Nach der Einführung der Reformation blieb der katholische Pfarrer im Pfarrhaus wohnen und 1576 wurde ein neues Pfarrhaus erbaut, das 1711 wieder abgerissen wurde. Ein massives und geräumiges Pfarrhaus wurde schließlich 1853 von der Gemeinde gebaut. In Reelkirchen stand die Gemeinde der Einführung des reformierten Glaubens kitisch gegenüber. Das Patronatsrecht übte der katholische Bischof von Paderborn aus. Die Pfarre Reelkirchen wurde vom Bischof oft als Pfründe an paderborner Domstifter verliehen, die ihrerseits die Pfründe weiterverpachteten. Die evangelischen Pfarrer zahlten an den katholischen Pfründeinhaber eine jährliche "Pension", wogegen sich der lippische Graf Simon VIII. 1622 empörte. Erst Ende des 17. Jahrhunderts verlor Paderborn seinen Einfluss auf die Pfarre in Reelkirchen. [2]
Gebäude


Langschiff und Choranbau aus Bruchsteinen, ebenso der südliche Anbau. Satteldächer mit Schieferdeckung.
Inschriften
Glocken
BASISINFO
[3], [4]
GLOCKENTABELLE
Orgel
Eigentümer
Ev.-ref. Kirchengemeinde Reelkirchen
Pastoren
bis 1926 [2]
- JJJJ
Literatur
- Burkhard Meier, Lippische Kirchen, Detmold 2004
- Albert Doht, Der Kirchherr von Reelkirchen: Lebensbild nach einer Handschrift aus dem sechzehnten Jahrhundert
Quellen
Weblinks
- Internetseite der Kirchengemeinde: https://www.reformiert-info.de/Reelkirchen-1044-0-0-1.html
- Archiv der Lippischen Landeskirche: Archivseite
- Kirche Reelkirchen wikipedia
Einzelnachweise
- ↑ Burkhard Meier, Lippische Kirchen, Detmold 2004, S. 47
- ↑ 2,0 2,1 Wilhelm Butterweck, Die Geschichte der Lippischen Landeskirche, Schötmar 1926, Seite 544 ff
- ↑ Lippische Landeskirche, Archivbestand 07.17, Glockensachverständiger
- ↑ Ernst Wiesekopsieker, Die Glocken des Lipperlandes, 1970. Unveröffentlichtes Manuskript, Archiv der Lippischen Landeskirche 02.01.01 Nr. 3237
Autor*innen
Seitenhistorie
Seite erstellt am 17.02.2026 von Wolfgang Kramer
Letzte Änderung am: 31.08.2026 von Wolfgang Kramer