Krämerstraße Kirche (Langenholzhausen)
| Krämerstraße Kirche (Langenholzhausen) | |
|---|---|
| Ortsteil | Langenholzhausen |
| Straße | Krämerstraße (Langenholzhausen) |
| Hausnummer | Kirche |
| Karte | |
| Adressbuch von 1901 | |
Ev.-ref. Langenholzhausen
Geschichte
Das Patronat über die Kirche zu Langenholzhausen besaßen zunächst die Ritter von Varenholz, dann die Herren von Callendorp und schließlich die Ritter de Wendt, bevor es Mitte des 16. Jahrhunderts auf die Grafen zur Lippe überging.[1] Die Kirche war einst der hl. Helena geweiht.[2] Der romanische Turm und die Mauern des Kirchenschiffes stammen aus dem 12. Jahrhundert. Zwischen 1350 und 1370 wurde ein gotischer Chorraum errichtet. 1522 wurde die ehemals flache Holzdecke durch eine Gewölbedecke ersetzt. Der 22 Meter hohe Turm trägt ein -in Lippe einmaliges- Satteldach.[1]
Gebäude
Kirchenschiff und Turm aus Bruchstein.
Inschriften
Glocken
Bis 1917 existierten in der Kirche Langenholzhausen drei Glocken, die Helenen-Glocke aus dem Jahr 1512 und zwei Glocken aus den Jahren 1734 und 1877. Diese beiden Glocken fielen unter die Kriegsabgabe 1917. 1929 wurden zwei Glocken bei Gebrüder Radler in Hildesheim neu gegossen. Eine dieser Glocken war eine Stiftung von Heinrich Krugmann aus Nordamerika, geb. in Langenholzhausen. Diese Glocke wurde von der Kriegsabgabe 1942 verschont und wurde bis 1955 genutzt. Die andere Glocke musste abgeliefert werden. Die Helenen-Glocke fiel ebenfalls unter die Kriegsabgabe 1942; sie konnte 1949 von der Glockensammelstelle Lünen nach Langenholzhauasen zurückgebracht werden. 1955 wurde eine Glocke neu gegossen, die Krugmann-Glocke umgegossen und zusammen mit der Helene-Glocke existiert seit 1955 ein abgestimmtes Dreiergeläut. [3], [4]
| Schlagton | Gussjahr | ⌀ in mm | m in kg | Inschrift |
| fis1 | 1512 | 1080 | 670 | CAMPANA ECCE SCE HELENE IN LANGENHOLTHUSEEB. CHRISTUS SCHOP MI - JOHA KREINER GOTT MI. ANNO DMI MCCCCCXII |
| a1 | 1955 | 890 | 387 | Semper cum deo, goß mich Johann Stast, Altenburg |
| h1 | 1955 | 790 | 277 | Wer aus der Wahrheit ist, der höret meine Stimme |
Orgel
Eigentümer
Ev.-ref. Kirchengemeinde Langenholzhausen
Pastoren
bis 1926[2]
- JJJJ
Literatur
- Burkhard Meier, Lippische Kirchen, Detmold 2004
Quellen
Weblinks
- Internetseite der Kirchengemeinde: https://kirchengemeinde-langenholzhausen.de
- Archiv der Lippischen Landeskirche: Archivseite
- Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Evangelisch-reformierte_Kirche_Langenholzhausen
Einzelnachweise
- ↑ 1,0 1,1 Burkhard Meier, Lippische Kirchen, Detmold 2004, S. 101
- ↑ 2,0 2,1 Wilhelm Butterweck, Die Geschichte der Lippischen Landeskirche, Schötmar 1926, Seite 455 ff
- ↑ Lippische Landeskirche, Archivbestand 07.17, Glockensachverständiger
- ↑ Ernst Wiesekopsieker, Die Glocken des Lipperlandes, 1970. Unveröffentlichtes Manuskript, Archiv der Lippischen Landeskirche 02.01.01 Nr. 3237
Autor*innen
Seitenhistorie
Seite erstellt am 21.04.2026 von Wolfgang Kramer
Letzte Änderung am: 31.08.2026 von Wolfgang Kramer