Wenkenstraße 10a (Bad Salzuflen)

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Wenkenstraße 10a (Bad Salzuflen)
OrtsteilBad Salzuflen (Kernstadt)
StraßeWenkenstraße (Bad Salzuflen)
Hausnummer10a
Karte
Adressbuch von 1901Ja
GemeindeSalzuflen
Hausnummer010

Die Hausstätte Wenkenstraße 10a. Von 1833-1872 geführt als Salzuflen Nr. 171, vorher Salzuflen Nr. 185. Von 1873 bis 1878 „ohne Nummer, unbewohnt.“[1]

Geschichte

Gebäude

Wenkenstraße 8 (Bad Salzuflen), Foto: Lennart Stephan, 2025
Wenkenstraße 10a (Bad Salzuflen), Foto: Lennart Stephan, 2025

Inschriften

Eigentümer*innen, Bewohner*innen

1520 D. Antonius Geisenbeir; „D. Antonius Geisenbeir fieri me fecit.“[2]

1538/45 Der Bürgermeister Jobst Giessenbier; „Rathausneubau“; verheiratet mit Greteke Schadeland.

1544 „Schenkung ihrer - Greteke Schadelands - Mutter von 50 Thl. für die Armen, zusammen mit Bernh. von der Lippe.“

1545 „Herr Tonieß Geizenbeir und Frau Grete schenken 10 Thl. für die Armen.“

1549 Thonieß Dreeß; „zur Heuer.“

1570 Henrich Hagemeier; „hat diese 10 Thl. bezahlt.“

1623/26 Frantz Hauseman; „jur. 27.6.1692, siehe Nr. 180a“; hat 33 1/4 Scheffel Land, 3 Salzwerk-Anteile.“

1626/33 Marg. Hauseman, geb. Schröder; die „Witwe des Obristen Franz Hausemann Marg. geb. Schröder (180a) wohnte in Nr.185.“

1632 Besitzer: Georg(ius) Schröderus; „G.S. stud. phil. in Gießen“; wohnte in der Hausstätte Salzuflen Nr. 166.

1648 Die Witwe des Bürgermeisters Georg Schröder; „sehr reich!“; „sie vermacht die Stätte Nr.185 testamentarisch den Stadtarmen“; Sohn: Superintendent Just. Jak. Schröder in Horn, verstorben am 29.04.1685.

1651/57 Henrich Koch, „zur Heuer.“

1651/57 Joh. Schmeth; Schwiegersohn des Henrich Koch, „wohnt bei diesem.“

1675/77 Wilhelm Koch, „zur Heuer; Schütze in der 7. Corporalschaft.“

1680/81 Die Witwe des Wilhelm Koch.

1680/84 Joh. Henrich Reimers, „zur Heuer.“

1683/84 Joh. Bartoldt Kock.

1702 „Besitzer sind die Stadtarmen, von der Witwe Schröder geschenkt.“

1702 Die Witwe des Jobst Schmidt; „zur Heuer.“

1748, am 22.01.: Die „Witwe Krudups“, zwei Kinder, eine Magd; die „Witwe Rodewalds (von auswärts)“ und Engel Schröder, „alt, ledig.“

1752/60 Der „Beysteher“ Joh. Christoph Pohlmeyer; 300 Thaler Brand-Assecuranz.

1767 „Beysteher Pohlmeyer's Haus.“

1772 Ders.

1776 „Beysteher Pohlmeyer sein Haus“; 300 Thaler Brand-Assecuranz.

1779 Ders.

1782 Joh. Christoph Pohlmeyer; „siehe Nr. 94.“

1793/95 Joh. Christ. Friedr. Capelle; „später Nr. 166“; jur. 1991; heiratete 1791 die Tochter des Ratsherren Sim. Just. Vogt.

1825 Der Beisteher Christoph Budde; „Wohnhaus und Scheune; von 1803 bis 1821 Kantor, „dann Landwirt auf Stätte Nr. 168.“

Literatur

Quellen

Weblinks

Einzelnachweise

  1. ↑ Otto Pölert, Alte Häuser Salzuflens. Besitzer, Bewohner, um 1960. Stadtarchiv Bad Salzuflen Msc Nr. 13., Nr. 185.
  2. ↑ Sofern nicht anders ausgewiesen, Informationen zu diesem und folgenden Einträgen entnommen aus: Otto Pölert, Alte Häuser Salzuflens. Besitzer, Bewohner, um 1960. Stadtarchiv Bad Salzuflen Msc Nr. 13., Nr. 215.

Autor*innen

Lennart Stephan

Seitenhistorie

Seite erstellt am 16.06.2025 von Lennart Stephan

Letzte Änderung am: 16.06.2025 von Lennart Stephan