Kloster Falkenhagen Kirche (Falkenhagen)
OrtsteilFalkenhagen
StraßeKloster Falkenhagen (Falkenhagen)
HausnummerKirche
Karte
Adressbuch von 1901Nein

Ev.-ref. Klosterkirche Falkenhagen


Geschichte

 
Kloster Falkenhagen, 2013, Foto: Tsungam
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Chorfenster im Kloster Falkenhagen, 2013, Foto: Tsungam

Die Anfänge des klösterlichen Lebens liegen im Jahre 1247. Nach der Feuerkatastrophe 1479 wurde die Klosterkirche wieder aufgebaut. Mit dem Teilungsvertrag von 1596 vereinbarten Lippe und Paderborn die Aufhebung des Klosters. [1] [2]

Das Kloster Falkenhagen wurde im Jahre 1247 als Zisterzienserinnenkloster Liliental gegründet. Die Äbtissin Kunigunde, Tochter des Grafen Volkwin IV. führte es im 13. Jh. zu großer Blüte. In der Eversteiner Fede wurde das Kloster 1407 vollständig zerstört, die Nonnen flohen ins Kloster Brenkhausen. Im Jahre 1432 übernahmen Mönche des Kreuzherrenordens die Klosterruinen in Falkenhagen und errichteten schließlich die Kirche so, wie sie in ihrer äußeren Gestalt noch heute besteht. Nach einem Dachstuhlbrand im Jahre 1479 wurde das Kloster 1497 endgültig fertiggestellt.

Aus der Zeit der Erbauung stammen das Chorgestühl in der Kirche mit dem Zelebrantenstuhl und die Kanzel. Im Jahre 1509 bauten die Kreuzherren auch das Gebäude mit Refektorium (Speisesaal) und Dormitorium (Schlafsaal, heute ev. Pfarrhaus), das als ältestes Fachwerkhaus in Lippe gilt. Im späten Mittelalter kam das Kloster zu großer Blüte, es war das größte Kloster des Kreuzherrenordens, das jemals Bestand hatte. [3]

Gebäude

Die Chorfenster mit den bedeutendsten Glasmalereien Ostwestfalens stammenen aus den Jahren um 1500.[2]

 
Kirche in Falkenhagen, Foto L.Kaup 2012

Inschriften

Glocken

Orgel

Inventar

Eigentümer

Ev.-ref. Kirchengemeinde Elbrinxen-Falkenhagen

Pastoren

bis 1926 [1]

  • JJJJ
  • 1927 Wilhelm Kuhlmann

Literatur

  • Burkhard Meier, Lippische Kirchen, 2004
  • Wilhelm Butterweck, Die Geschichte der Lippischen Landeskirche, Schötmar 1926, Seite 394 ff</ref>

Quellen

Weblinks

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Wilhelm Butterweck, Die Geschichte der Lippischen Landeskirche, Schötmar 1926, Seite 394 ff
  2. 2,0 2,1 Burkhard Meier, Lippische Kirchen, 2004
  3. Kreis Lippe, Denkmalbehörde, 20 Jahre Tag des offenen Denkmals in Lippe, 100 Baudenkmale, S.138, 2012

Autor*innen

Wolfgang Kramer, Lothar Kaup

Seitenhistorie

Seite erstellt am 30.06.2026 von Wolfgang Kramer

Letzte Änderung am: 13.07.2026 von Lothar Kaup