Friedrich-Petri-Straße (Lage)
| Friedrich-Petri-Straße (Lage) | |
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| Ortsteil | Lage (Kernstadt) |
| Karte | |
Die Friedrich-Petri-Straße wurde um 1970 als Teil der innerörtlichen Westumgehung von Lage im Verlauf der B 239 gebaut.



Charakteristik
Zusammen mit der Verlängerung der Stauffenbergstraße wurde die Friedrich-Petri-Straße um 1970 als innerörtliche Westumgehung der Altstadt von Lage im Verlauf der B 239 gebaut. Für die Anlage der Kreuzung mit der Langen Straße wurden mehrere Häuser an der Langen Straße abgerissen. Diese Straßenbaumaßnahme entspricht den verbreiteten Planungen zu einer "autogerechten Stadt" in den 1960er und 1970er Jahren, die oft mit wenig Rücksicht auf historische Bausubstanz und unter Zerstörung von gewachsenen Stadträumen durchgeführt wurden.
Name
Die Straße wurde benannt nach dem Juristen Friedrich Simon Leopold Petri (1775-1850). Petri studierte Rechtswissenschaften an der Universität Göttingen und amtierte ab 1807 als Syndikus im damaligen Flecken Lage. 1805 wurde er von Fürstin Pauline als Richter nach Lemgo berufen, 1810 wurde er Kanzleirat und Regierungsassessor in Detmold. 1814 erhielt er die Ernennung zum Regierungsrat, 1845 wurde er Geheimer Regierungsrat. Im Rahmen der Märzrevolution wurde er am 11. März 1848 an die Spitze der Regierung des Fürstentums berufen. Bis zu seinem Tode am 10. März 1850 blieb Petri Regierungschef in Detmold.[1], [2]
Geschichte
Hausstätten
- Friedrich-Petri-Straße 5 (Lage), "Alte Burg"
Literatur
- August Wilhem Peter, Pflug im Wappen: Lage in Lippe. Kirchdorf, Weichbild, Stadt. Eine siedlungskundliche Untersuchung (Sonderveröffentlichungen des Naturwissenschaftlichen und Historischen Vereins für das Land Lippe; Bd. 14), Detmold 1960
- Rühling, Christine: Briefe aus der Fürstin Feder. Pauline zur Lippe an Friedrich Simon Leopold Petri. - In: Heimatland Lippe. - 114 (2021),5, Seite 32-34 : 3 Illustrationen.[3]
- Süvern, Wilhelm: Gedenken an einen bedeutenden Lipper. Zum 200. Geburtstag des lippischen Regierungspräsidenten Friedrich Simon Leopold Petri. - In: Lippische Landes-Zeitung, Jg. 208, Nr. 228 vom 2.10.1974, S. [3].
- Stiewe, Heinrich: "Alte Burg" und "Freier Hof" in Lage. Zur Bau- und Nutzungsgeschichte eines ungewöhnlichen Fachwerkhauses, in: Heimatland Lippe 85 (1992), S. 242-248.[4]
Quellen
Weblinks
Einzelnachweise
Autor*innen
Seitenhistorie
Seite erstellt am 30.08.2026 von Heinrich Stiewe
Letzte Änderung am: 31.08.2026 von Wolfgang Kramer