Oesterholz-Haustenbeck
GroßgemeindeSchlangen
Karte

Oesterholz-Haustenbeck ist ein Ortsteil von Schlangen, der zurückgeht auf die 1921 gebildete Gemeinde Oesterholz. Der westlich von Oesterholz gelegene ehemalige Ort Haustenbeck war bis zu seiner Auflösung 1939 eine eigenständige Gemeinde.

Lage

 
Oesterholz um 1800, Kartenausschnitt
Carte vom Fürstenthum Lippe
Archive NRW Karten A 11725

Verwaltungszugehörigkeit

Geschichte

Am 1. April 1921 wurde die Gemeinde Oesterholz aus den Wohnplätzen Kohlstädter Heide (bisher Gemeinde Kohlstädt), und Bruch (bisher Gemeinde Schlangen) und der Meierei Oesterholz neu gebildet. Im Jahr 1939 wurde Haustenbeck aufgelöst und der Gemeinde Oesterholz zugeordnet. Die entgültige Auflösung und formelle Eingliederung erfolgte 1957. Seit dem 1. April 1957 heißt dieser Ortsteil Oesterholz-Haustenbeck.

Siedlungscharakteristik

Pläne, Ortsansichten

Ortsname

Bereits um 850 wird der Name Astonholteiemarki genannt.[1]

Bevölkerung

Laut Adressbuch 1926 gibt es in der Bauerschaft Oesterholz 104 männliche und 166 weibliche Einwohner.[2]

Hausstätten

Nach Gründung der Gemeinde Oesterholz im Jahr 1921[3]
Die Ermittlung der Adressen erfolgte unter Zugrundelegung von Flurkarten[4] und der Landesadressbücher von 1954[5] und 1962[6]
In der Liste sind die alten, heute ungültigen Adressen, den aktuellen Adressen zum Vergleich vorangestellt:


Verkehrswege

Straßen

Literatur

  • Heinz Wiemann (Hg.), Geschichte der Dörfer Schlangen, Kohlstädt, Oesterholz und Haustenbeck, Bd. 1, Bielefeld 2008
  • Heinz Wiemann (Hg.), Geschichte der Dörfer Schlangen, Kohlstädt, Oesterholz und Haustenbeck, Bd. 2, Bielefeld 2011
  • Annette Fischer (Hg.), Geschichte der Dörfer Schlangen, Kohlstädt, Oesterholz und Haustenbeck, Bd. 3, Bielefeld 2020

Quellen

Weblinks

Einzelnachweise

  1. ↑ Birgit Meineke: Die Ortsnamen des Kreises Lippe, Bielefeld 2010 PDF, Seite 375
  2. ↑ Adreßbuch des Landes Lippe, Detmold 1926 Digitalisat S. 784
  3. ↑ Datenabgleich anhand der Gebäudesteuerrollen sowie der Adressbücher 1901 und 1926
  4. ↑ LAV NRW, D73 Kataster Lippe 1, 2158
  5. ↑ Lippisches Landes-Adreßbuch 1954, Kreise Detmold und Lemgo, Maximilian-Verlag Max Staerke Detmold
  6. ↑ Lippisches Landes-Adressbuch 1962, Kreise Detmold und Lemgo, Maximilian-Verlag, Detmold

Autor*innen

Hans-Christian Schall, Wolfgang Kramer

Seitenhistorie

Seite erstellt am 17.12.2024 von Margit Lenniger

Letzte Änderung am: 26.09.2026 von Olaf Biere