Wenkenstraße 29 (Bad Salzuflen)
OrtsteilBad Salzuflen (Kernstadt)
StraßeWenkenstraße (Bad Salzuflen)
Hausnummer29
Karte
Adressbuch von 1901Ja
GemeindeSalzuflen
StraßeWenkenstraße
Hausnummer029

Die Hausstätte Wenkenstraße 29. Bis 1878 als Salzuflen Nr. 165 geführt. War vor 1901 unter der inzwischen anderweitig vergebenen Hausnummer Wenkenstraße 33 gelistet.[1]

Geschichte

Gebäude

Inschriften

Eigentümer*innen, Bewohner*innen

1549 Hinrich Draffan.

1556 de Dravanske.

1603 Johann Rehttmeier; „hat auf seinem Hause eine Grundschuld von 30 Thalern zugunsten der Armen“.

1628 „Zur Heuer“: Cordt Scheper, die Witwe Henr. Leunings und Mette Leuneking.

1623/33 Johan Reitmeyer; sein Sohn, der Schneider Berent Reitmeyer, besaß auch die Stätten Salzuflen Nr. 60 und 72.

1634/45 „Die Häuser Nr. 98a, 101-109, 143-144, 162-167, und 181-84 waren 1632/35 mit abgebrannt.“

1658/65 Der Reifschläger Henrich Röise (später Salzuflen Nr. 184b).

1702 Der Schuster Johann Herman Ovenhauß.

1748, am 22.01.: Anthon Hinnerman mit Ehefrau und einem Kind.

1752 Anthon Henrich Hinderman.

1752/55 „Philip Huep sein kleines Haus (75 Thaler Brand-Assecuranz)“; „gehört zu Nr. 150“.

1760 „Philip Hueps sein Haus vorm Heßkampe.“

1767 Der Schuster J. Friedr. Witte jun.

1772/79 Joh. Friedr. Witte; „75 Thaler Brand-Assecuranz“.

1782 Ders.

1793/95 Der Schumacher Joh. Fried. Witte; vgl. auch Salzuflen Nr. 142.

1807 Die Witwe des J. Friedr. Witte.

1813/25 Otto Friedrich Witte „(auch Nr. 142; die Witwe lebte noch 1834)“, „hatte 18 1/3 Scheffel Ackerland."

1829/37 Friedr. Wilh. Witte; „seine Witwe heiratete 1850 wieder: Christ. Heinr. Iltner, Schumacher in Herford (vgl. auch Salzuflen Nr. 142).“

1851 „Zur Heuer“: Der „Israelit“ Bendix Hecht und die Witwe Pottharst; „der 2. Ehemann der Witwe Fr. Wilhelm Witte, Chr. Heinr. Iltner, verkauft das Haus an J.O. Wichmann.“

1857 Johann O. Wigmann (Wichmann).

1861/67 Der Maurer Dietr. Richter (siehe auch Salzuflen Nr. 120: Maurer Heinr. Richter).

1868 Der Steinkuhlenpächter Dietrich Richter.

1871/74 Der Maurer Diedrich Richter mit seiner Ehefrau Louise und dem Sohn Heinrich.

1878/79 Der Kaufmann Friedr. Obenhaus, „läßt an den Straßenseiten neue Ziegelwände aufführen.“

1879, am 27.08.: Der „Kaufmann Albert Weitenauer, Nachfolger des Kaufmannes Friedrich Obenhaus, erhält die Konzession auf Kleinhandel mit Spirituosen, nicht aber deren Ausschank.“

1881, am 28.11.: „umgeschrieben auf den Buchbinder Sim. Hackemann.“

bis 1919 „Wilhelm Nolte, Zigarrenhandlung, aus Nr. 213; Sohn des Arbeiters Phil. Nolte (*23.11.1846 in Uflen); 1919 wird das alte Nolte'sche Haus für 12.000 Mark verkauft an den Steiger Ant. Wilhelm aus Wanne.“

Literatur

Quellen

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Vgl. Otto Pölert, Alte Häuser Salzuflens. Besitzer, Bewohner. Um 1960. Stadtarchiv Bad Salzuflen Msc 13, Nr. 165 sowie Adressbuch für das Fürstenthum Lippe, Detmold 1901.

Autor*innen

Lennart Stephan

Seitenhistorie

Seite erstellt am 11.05.2026 von Lennart Stephan

Letzte Änderung am: 11.05.2026 von Lennart Stephan