Felsenkeller Jüdischer Friedhof (Varenholz)
| Felsenkeller Jüdischer Friedhof (Varenholz) | |
|---|---|
| Ortsteil | Varenholz |
| Karte | |
| Straße | Felsenkeller (Varenholz) |
Der jüdische Friedhof von Varenholz schließt sich unmittelbar südlich an den christlichen Friedhof an (Flur 4, Nr. 171).
Geschichte
Die Synagogengemeinde Varenholz-Silixen besaß 1872 drei Begräbnisplätze, einer davon liegt in Varenholz. Er wurde 1862 angelegt. Grundstückseigentümer waren damals die verwitwete Jüdin N. N. Frankenstein und der Christ N. N. Bökemeier. Die letzte Beisetzung soll 1902 stattgefunden haben. Während der nationalsozialistischen Diktatur wurde der Friedhof geschändet.
Der Friedhof wurde 2007 unter Denkmalschutz gestellt und wird von der Gemeinde Kalletal gepflegt.
Beschreibung
1936/37 fand Moritz Rülf 8 Grabsteine vor, der größte Teil des Friedhofs war unbelegt. Heute sind noch 5 Grabsteine vorhanden, unter den datierten der älteste von 1862, der jüngste von 1876, ein undatierter. Einer der hier Beigesetzten war Bernhard Silberberg aus Erder, begraben 14.8.1896.[1]
Eigentümer*innen
Literatur
Elfi Pracht, Jüdisches Kulturerbe in Nordrhein-Westfalen. Teil III: Regierungsbezirk Detmold (Beiträge zu den Bau- und Kunstdenkmälern von Westfalen; 1.1), Köln 1998, S. 320.
Ursula Olschewski, Ortsartikel Kalletal-Lüdenhausen, in Karl Hengst, Ursula Olschewski (Hg.), Historisches Handbuch der jüdischen Gemeinschaften in Westfalen und Lippe. Die Ortschaften und Territorien im heutigen Regierungsbezirk Detmold, Münster 2013, S. 475-479, hier S. 479.
Quellen
Weblinks
Einzelnachweise
Autor*innen
- ↑ Ursula Olschewski, Ortsartikel Kalletal-Lüdenhausen, in Karl Hengst, Ursula Olschewski (Hg.), Historisches Handbuch der jüdischen Gemeinschaften in Westfalen und Lippe. Die Ortschaften und Territorien im heutigen Regierungsbezirk Detmold, Münster 2013, S. 475-479, hier S. 479.
Seitenhistorie
Seite erstellt am 30.06.2026 von Joachim Kleinmanns
Letzte Änderung am: 30.06.2026 von Joachim Kleinmanns