Brinkstraße 21 (Blomberg)
| Brinkstraße 21 (Blomberg) | |
|---|---|
| Ortsteil | Blomberg (Kernstadt) |
| Straße | Brinkstraße (Blomberg) |
| Hausnummer | 21 |
| Karte | |
| Adressbuch von 1901 | Nein |
Großes Fachwerkhaus, angeblich von 1565, alte Nr. 328, von 1709 bis 1845 "Schaumburgischer Krug". Abgebrochen 1972.

Geschichte
In dem großen Haus bestand seit 1709 der "Schaumburgische Krug", der von den Grafen zu Schaumburg-Lippe, die seit 1709 Burg und Amt Blomberg besaßen, privilegiert worden war.[1] 1845 wurde der Krugbetrieb eingestellt, zuletzt gehörte das Gebäude als Scheune zum Haus Langer Steinweg 11.
Gebäude
Großer Fachwerkbau, angeblich von 1565, abgebrochen 1972.[2] Das Haus stand traufständig zur Brinkstraße, Fachwerkwände zum Teil massiv erneuert. Ursprünglisch Längsdielenhaus mit Tor am Nordgiebel, später am südlichen Hausende Querdiele mit Tor zur Brinkstraße eingebaut. Nordgiebel aus kräftigem Fachwerk, Giebeldreieck verputzt und auf Stichbalken mit Füllhölzern vorkragend. Torbogen stark verwittert, evtl. Inschrift nicht überliefert. Einzelner Ständer links vom Tor mit Kopfband.
Inschriften
Keine Inschrift überliefert.
Eigentümer*innen, Bewohner*innen
Literatur
- Helmuth Riemann, Der Schaumburgische Krug in Blomberg, in: Lippischer Dorfkalender 1952.
- Heinz-Walter Rolf, Die Bürger der Stadt Blomberg. Namen - Daten - Berufe - Häuser. 1525–1910, Blomberg 1996
Quellen
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ Heinrich Stiewe, Hausbau und Sozialstruktur in einer niederdeutschen Kleinstadt. Blomberg zwischen 1450 und 1870 (Schriften des Westfälischen Freilichtmuseums Detmold – Landesmuseum für Volkskunde; 13), Detmold 1996, S. 224; Helmuth Riemann, Der Schaumburgische Krug in Blomberg, in: Lippischde Kalender 1952.
- ↑ Heinz-Walter Rolf, Die Bürger der Stadt Blomberg. Namen - Daten - Berufe - Häuser. 1525–1910, Blomberg 1996, S. 136.
Autor*innen
Seitenhistorie
Seite erstellt am 01.09.2026 von Heinrich Stiewe
Letzte Änderung am: 01.09.2026 von Heinrich Stiewe