Kurzer Steinweg 14 (Blomberg)
| Kurzer Steinweg 14 (Blomberg) | |
|---|---|
| Ortsteil | Blomberg (Kernstadt) |
| Straße | Kurzer Steinweg (Blomberg) |
| Hausnummer | 14 |
| Karte | |
| Adressbuch von 1901 | Ja |
| Hausnummer | 168 |
Kaufmannshaus an der Ecke zur Petersilienstraße, alte Hausnummer 168. Abgebrochen 1963. 1964 Neubau der Blomberger Volksbank; dieser wurde 1982 ebenfalls abgebrochen und 1983 durch das heutige Gebäude Kurzer Steinweg 12-14 ersetzt.



Geschichte
Die Hausstätte "in bester Lage" an der Ecke Kurzer Steinweg/Peterslilienstraße befand sich seit dem 17. Jahrhundert im Besitz der Kaufmannsfamilien Kersting und Heringlake.
Nach 1890 Erwerb durch den jüdischen Viehhändler und Schlachter Marcus Königheim (Bürgerrecht 1885), Sohn des Meier Königheim. Der Sohn Gustav Königheim musste das Haus 1934 unter Druck des NS-Regimes verkaufen (Zwangsversteigerung), seit 1937 Gewerbebank (Volksbank). Im Dezember 1937 gelang Gustav Königheim und seiner Familie die Flucht nach Argentinien; später lebte die Familie in Israel.[1] Seit Dezember 2023 erinnern vier Stolpersteine vor dem Eingang der Volksbank an Gustav und Elsa sowie Max-Julius und Ilse Königheim (verh. Wildau), die 1937 nach Argentinien auswanderten.
Gebäude
Inschriften
Keine Inschriften überliefert.
Eigentümer*innen, Bewohner*innen
Literatur
Quellen
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ Zur Familie Königheim vgl. Stadtgeschichtlicher Arbeitskreis Blomberg, Juden in Blomberg, Blomberg 1988.
Autor*innen
Seitenhistorie
Seite erstellt am 11.09.2026 von Heinrich Stiewe
Letzte Änderung am: 11.09.2026 von Heinrich Stiewe