Diekbrede 2 (Hohenhausen)
OrtsteilHohenhausen
StraßeDiekbrede (Hohenhausen)
Hausnummer2
Karte
Adressbuch von 1901

Frühere Hausstätte Hohenhausen Nr. 21 (Schneider Cord).

Geschichte

Laut Salbuch des Amtes Varenholz von 1721 war "Schneider Cord" in Hohenhausen ein Straßenkötter und der Landesherrschaft leibeigen.Digitalisat. Die Stätte lag mit nur kleinem Hofraum und ohne Garten "auf [= an] der Straße". Der Besitzer gab an, 3 Scheffel "ganz schlechtes Land" vor dem Rothen Berge zu besitzen, außerdem habe ihm die Landesherrschaft noch ein "kleines Plätzgen" von 2 Metzen bei der Grand Kuhlen geschenkt, das aber nicht "verarbeitet werden" könne. Er habe außerdem 53 Taler Schulden geerbt.

Die Angaben des Salbuchs von 1721 und die Lage am Rande des alten Dorfkerns, rund 400 m nordöstlich der Kirche, sprechen für eine Entstehung der Stätte nach ca. 1650.

Gebäude

Laut Salbuch des Amtes Varenholz von 1721 gehörten zur Stätte des Schneider Cord ein Wohnhaus, ein Backhaus und ein Schweinestall.[1]

Inschriften

Eigentümer*innen, Bewohner*innen

Volkszählung 1776: Nr. 23 Cord Stock, Altflicker, Familie mit 4 Personen sowie zwei Einliegerfamilien mit jeweils 3 Personen.[2]

Adressbuch 1901: Nr. 23 Windmeier, Simon, Ziegler; Windmeier, Simon, Leibzüchter[3]

Literatur

Walter Otto: Hohenhausen im Wandel der Zeit, Kalletal-Hohenhausen 2007

Quellen

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Landesarchiv NRW Abt. OWL, L 101 CI Nr. 248, Dig. 411 Digitalisat
  2. Walter Otto: Hohenhausen im Wandel der Zeit, Kalletal-Hohenhausen 2007, S. 141
  3. Adressbuch für das Fürstenthum Lippe, Detmold 1901 Digitalisat, S. 363

Autor*innen

Roland Linde

Seitenhistorie

Seite erstellt am 21.09.2026 von Roland Linde

Letzte Änderung am: 21.09.2026 von Roland Linde