Hedderhagener Straße 73 (Hedderhagen)
| Hedderhagener Straße 73 (Hedderhagen) | |
|---|---|
| Ortsteil | Hedderhagen |
| Straße | Hedderhagener Straße (Hedderhagen) |
| Hausnummer | 73 |
| Karte | |
| Adressbuch von 1901 | Ja |
| Gemeinde | Hedderhagen |
| Hausnummer | 001 |
Die Hofstelle war ehemals Hedderhagen Nr. 1
Geschichte
Bei der Hofstelle Hedderhagener Straße 73 / vor 1970 Hedderhagen Nr. 1 handelt es sich um den Wehmhof, der über viele Generationen von einer Familie Wehmeier (jetzt Meier) bewirtschaftet wurde. Die Hofstelle liegt in exponierter Lage am westlichen Hang des Rotenberg und ist dort auch von Weitem gut erkennbar. Es ist die einzige Hofstelle linksseitig der Hedderhagener Straße.
Gebäude
Das Wohnhaus steht an der Nordseite des rechteckig angelegten, deutlich geneigten Hofplatzes, der an den übrigen drei Seiten mit großen landwirtschaftlichen Gebäuden umgeben ist. Alle diese Gebäude wurden um die 1920-er Jahre errichtet.
Das Wohnhaus ist ein zweigeschossiges massives Gebäude aus dem Jahre 1919 mit Walmdach und hellem Außenputz. An der Westseite besteht ein Anbau mit Krüppelwalmdach, der in der Kellergeschossebene einen Wirtschaftseingang hat. Der Haupteingang des Hauses wird an der Ostseite im Erdgeschoss des dortigen Anbaus erreicht von dem Fahrweg aus, der hier hindurchführt.
Die Südseite des Hauses zum Hof zeigt im Erdgeschoss z.T. noch Fensteröffnungen im stehenden Format, aber auch Fenstervergrößerungen nach Umbauten in den 1960-er Jahren. Im Obergeschoss und im Dachaufbau sind die Fensterformate noch unverändert. Hier wurden die zwei- und dreiflügeligen Fenster nach dem Altbestand mit Sprossengliederungen in den Oberlichten erneuert. Das Obergeschoss kragt mit einem umlaufenden Gesims in Deckenhöhe geringfügig vor. Der mittlere Teil des Obergeschosses kragt doppelt vor und zeigt schlichtes Schmuckdekor seitlich der Fenster. In einem halbrunden Dekorbogen in der Fensterbrüstung ist die Zahl 1919 in den Außenputz eingefügt worden.
Das Gebäude ist um 2015 zu einem Mehrfamilienhaus umgebaut worden. Auch der ehemalige Schweine- bzw. Kuhstall, der zur Talseite nach Westen gelegen ist, wurde in dieser Zeit zu einem Mehrfamilienhaus umgebaut. Die landwirtschaftlichen Flächen des Hofes sind seit ca. 15 Jahren an einen Biolandbetrieb verpachtet.
Inschriften
Eigentümer*innen, Bewohner*innen
Literatur
Quellen
LAV NRW OWL, L 101 C I Nr. 109: Salbuch Vogtei Heiden 1781 Digitalisat.
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ LAV NRW OWL, L 101 C I Nr. 109: Salbuch Vogtei Heiden 1781, S.443
- ↑ LAV NRW OWL, L 101 C I Nr. 122: Salbuch Vogtei Heiden 1829, S.130
- ↑ LAV NRW OWL, L 101 C I Nr. 128: Salbuch Vogtei Heiden 1855, S. 79
- ↑ Adressbuch für das Fürstenthum Lippe, Detmold 1901 Digitalisat
- ↑ Adreßbuch des Landes Lippe, Detmold 1926 Digitalisat
Autor*innen
Seitenhistorie
Seite erstellt am 12.02.2025 von Wolfgang Kramer
Letzte Änderung am: 14.09.2026 von Lothar Kaup