Im Seligen Winkel 12 (Blomberg)
Ev.-ref. Klosterkirche Blomberg
| Im Seligen Winkel 12 (Blomberg) | |
|---|---|
| Ortsteil | Blomberg (Kernstadt) |
| Straße | Im Seligen Winkel (Blomberg) |
| Hausnummer | 12 |
| Karte | |
... die Kapelle "im seligen Winkel" wurde bis 1485 zur spätgotischen Hallenkirche ausgebaut.[1]
Geschichte
Am Ostertag des Jahres 1460 stahl eine Frau 45 geweihte Hostien aus der Martinikirche und warf diese, aus Angst vor Verfolgung, in einen Brunnen. Sie wurde ergriffen, vor Gericht gestellt, verurteilt und verbrannt. Am Brunnen ereigneten sich danach zahlreiche Wunder. Eine blühende Wallfahrt entstand.
Gebäude
Dreijochige spätgotische Hallenkirche ohne Turm. Zwei Satteldächer mit Fachwerkgiebeln. Die Kirchenglocken befinden sich im Turm der ehemaligen Martinikirche, die um 1830 abgebrochen wurde.
In der Kirche befindet sich das Garbmal von Graf Bernhard VII zur Lippe und seiner Gemahlin Anna von Holstein-Schaumburg.
Die spätgotische Hallenkirche gilt als „bedeutendster spätmittelalterlicher Kirchenbau in Lippe“.
Inschriften
Eigentümer
Ev.-ref. Kirchengemeinde Blomberg
Pastoren
bis 1926 [2]
- JJJJ
Literatur
- Ulrich Meier, Ein folgenschwerer Diebstahl - Der Blomberger Hostienfrevel 1460
Quellen
Weblinks
- Internetseite der Kirchengemeinde: https://www.blombergref.de
- Archiv der Lippischen Landeskirche: Archivseite
Einzelnachweise
Autor*innen
Seitenhistorie
Seite erstellt am 17.02.2026 von Wolfgang Kramer
Letzte Änderung am: 17.02.2026 von Wolfgang Kramer