Haustenbeck
| Haustenbeck | |
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| Großgemeinde | |
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Der ehemalige Ort Haustenbeck lag dort, wo sich seit Ende des 19. Jh. der Truppenübungsplatz Senne befindet.
Einige wesentliche (Lippe-Häuser-Wiki konforme) Informationen zu Haustenbeck sollen hier zusammengestellt werden.
Lage

Carte vom Fürstenthum Lippe
Archive NRW Karten A 11725
Verwaltungszugehörigkeit
Geschichte
Haustenbeck wurde 1659 gegründet. Die politische Gemeinde Haustenbeck wurde zum 01.12.1939 aufgelöst.
Hans Sprenger, ehemals Lehrer in Haustenbeck, erhielt 1937 den Auftrag für eine Fotodokumentation des Ortes.
In Haustenbeck gab es eine Kirche, eine Schule, eine Mühle, eine Gaststätte, ...

Kirche
Die Kirche wurde am 27.09.1685 eingeweiht. 1692 konnte der Auftrag für den Guss einer Glocke vergeben werden. Die Orgel aus dem Jahr 1899 stammt von Orgelbauer Ernst Klußmann aus Kirchheide. Die Kanzel stammt aus Heiden, sie befindet sich seit 1965 in der Kirche in Donop. Die Glocken wurden nach Heiligenkirchen abgegeben und kriegsbedingt kurz darauf eingeschmolzen.
Die Ruine der Kirche steht unter Denkmalschutz.
Pfarrhaus
Der Entwurf für den Neubau stammt von Ferdinand Merckel.

Foto: Hans Sprenger
Schule
In Haustenbeck gab es mehrere Schule, die sich jedoch immer als zu klein geplant darstellten. Von Salinenbaumeister Culemann aus Bad Salzuflen stammt der Entwurf aus dem Jahr 1820. Dieser Schulbau wurde von 1821 bis 1907 genutzt. Bereits 1846 wurde ein Nebenschulgebäude nach Plänen von Ferdinand Merckel errichtet. Am 23.04.1908 wurde die nach den Plänen von Architekt Korf aus Detmold entworfene neue Schule eingeweiht und am 20.11.1939 endgültig geschlossen. Die Kinder aus der Randsiedlung Haustenbeck besuchten (wg. Raummangel) ab 1910 die Schule in Oesterholz.
Mühle
Gaststätte
Siedlungscharakteristik
Pläne, Ortsansichten
Ortsname
Haustenbeck wurde auch als Lippisch Neudorf bezeichnet.
Bevölkerung
1901 lebten in Haustenbeck 974 (+38) Einwohner. Adressbuch für das Fürstenthum Lippe, Detmold 1901 Digitalisat
Wohnstätten
Die Wohnstätten in der Randsiedlung Haustenbeck wurden bei der Platzerweiterung in Jahre 1939 der Bauerschaft Oesterhaus zugeordnet und erhielten neue Hausnummern.
- Haustenbeck Nr. 6 wird zu: Oesterholz Nr. 85 - Röhrmann
- Haustenbeck Nr. 46 wird zu: Oesterholz Nr. 86 - Sprenger
- Haustenbeck Nr. 62 wird zu: Oesterholz Nr. 87 - Schneider
- Haustenbeck Nr. 64 wird zu: Oesterholz Nr. 88 - Bierwirth
- Haustenbeck Nr. 66 wird zu: Oesterholz Nr. 89 - Walter
- Haustenbeck Nr. 67 wird zu: Oesterholz Nr. 90 - Voß
- Haustenbeck Nr. 68 wird zu: Oesterholz Nr. 91 - Nolte
- Haustenbeck Nr. 71 wird zu: Oesterholz Nr. 92 - Kalkreuter
- Haustenbeck Nr. 72 wird zu: Oesterholz Nr. 93 - Bierwirth
- Haustenbeck Nr. 77 wird zu: Oesterholz Nr. 94 - Koch
- Haustenbeck Nr. 84 wird zu: Oesterholz Nr. 95 - Wille
- Haustenbeck Nr. 96 wird zu: Oesterholz Nr. 96 - Hagemeier
- Haustenbeck Nr. 112 wird zu: Oesterholz Nr. 97 - Hagemeier
- Haustenbeck Nr. 117 wird zu: Oesterholz Nr. 98 - Biere
- Haustenbeck Nr. 131 wird zu: Oesterholz Nr. 99 - Schildmann
- Haustenbeck Nr. 137 wird zu: Oesterholz Nr. 100 - Linnemann
- Haustenbeck Nr. 140 wird zu: Oesterholz Nr. 101 - Kalkreuter
- Haustenbeck Nr. 141 wird zu: Oesterholz Nr. 102 - Mehrmann
- Haustenbeck Nr. 142 wird zu: Oesterholz Nr. 119 - Hagemeier
- Haustenbeck Nr. 143 wird zu: Oesterholz Nr. 103 - Wächter
- Haustenbeck Nr. 144 wird zu: Oesterholz Nr. 104 - Linnemann
- Haustenbeck Nr. 145 wird zu: Oesterholz Nr. 105 - Büker
- Haustenbeck Nr. 146 wird zu: Oesterholz Nr. 106 - Sprenger
- Haustenbeck Nr. 148 wird zu: Oesterholz Nr. 107 - Voß
- Haustenbeck Nr. 150 wird zu: Oesterholz Nr. 108 - Heißenberg
- Haustenbeck Nr. 151 wird zu: Oesterholz Nr. 109 - Walter
- Haustenbeck Nr. 159 wird zu: Oesterholz Nr. 110 - Kehne
Im Zuge der (zweiten) Platzerweiterung im Jahre 1957 mussten diese Wohnstätten aufgegeben werden.
Verkehrswege
Durch Haustenbeck führte die Verbindungsstraße von Augustdorf nach Oesterholz.
Truppenübungsplatz
Der Truppenübungsplatz sollte nach ersten Plänen bis zur Fürstenallee erweitert werden und den gesamten Ort Oesterholz umfassen. Gegen diesen Plan erhob Heinrich Himmler Einspruch, da sich auf diesem Gebiet germanische Kultstätten befänden.[1]
Literatur
- Annette Fischer (Hg.), Geschichte der Dörfer Schlangen, Kohlstädt, Oesterholz und Haustenbeck, Bd. 3, Bielefeld 2020
- Uwe Piesczek (Hg.), Truppenübungsplatz Senne, Paderborn 1992
Quellen
Weblinks
- Förderverein Haustenbeck: https://www.haustenbeck.de
- Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Oesterholz-Haustenbeck#Haustenbeck
- Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Truppenübungsplatz_Senne
- Historische Karte: Lippe 1806 im DFG Viewer
Einzelnachweise
- ↑ Uwe Piesczek (Hg.), Truppenübungsplatz Senne, Paderborn 1992, Seite 37
Autor*innen
Seitenhistorie
Seite erstellt am 07.05.2026 von Wolfgang Kramer
Letzte Änderung am: 11.05.2026 von Wolfgang Kramer