Gartenstraße Jüdischer Friedhof (Schlangen)

Aus lippe-haeuser-wiki.de
Version vom 1. Juli 2026, 18:29 Uhr von Joachim Kleinmanns (Diskussion | Beiträge)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Gartenstraße Jüdischer Friedhof (Schlangen)
OrtsteilSchlangen (Ortskern)
Karte
StraßeGartenstraße (Schlangen)

Der jüdische Friedhof von Schlangen befindet sich in der Gartenstraße zwischen den Hausnummern 12a und 14, Flur 5, Parzelle 261.

Geschichte

2.219 qm großes unregelmäßig siebeneckiges Grundstück. Hügel mit altem Baumbestand. Am östlichen Abhang 25 Grabsteine mit hebräischen Inschriften, teilweise aus dem frühen 19. Jh. Die letzte Beisetzung fand 1985 statt.

In der Nähe des Friedhofs wurde 1963 ein Denkmal eigeweiht.

Am 15.12.1992 als Baudenkmal in die Denkmalliste der Gemeinde Schlangen eingetragen.


Beschreibung

Jüdischer Friedhof Schlangen, Foto: Tsungam, 2015

Eigentümer*innen

Literatur

Dina van Faassen, Ortsartikel Schlangen, in Karl Hengst, Ursula Olschewski (Hg.), Historisches Handbuch der jüdischen Gemeinschaften in Westfalen und Lippe. Die Ortschaften und Territorien im heutigen Regierungsbezirk Detmold, Münster 2013, S. 702-707, hier S. 706.

Faassen Dina van, Die jüdische Gemeinde Schlangen-Haustenbeck, in: Heinz Wiemann (Hg.), Geschichte der Dörfer Schlangen, Kohlstädt, Oesterholz und Haustenbeck, Bd. 1, Bielefeld 2008, S. 320–345.

Jürgen Hartmann, Die Denkschrift des Detmolder Lehrers und Predigers Moritz Rülf über die Synagogen und Friedhöfe in Lippe 1936/37. In: Rosenland. Zeitschrift für lippische Geschichte, Nr. 9, S. 20-38 Digitalisat

Elfi Pracht, Jüdisches Kulturerbe in Nordrhein-Westfalen. Teil III: Regierungsbezirk Detmold (Beiträge zu den Bau- und Kunstdenkmälern von Westfalen; 1.1), Köln 1998, S. 342.

Quellen

Weblinks

Einzelnachweise

Autor*innen


Joachim Kleinmanns

Seitenhistorie

Seite erstellt am 01.07.2026 von Joachim Kleinmanns

Letzte Änderung am: 01.07.2026 von Joachim Kleinmanns