Brunnenstraße 44a (Bad Meinberg)

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Ev.-ref. Kirche Bad Meinberg

Brunnenstraße 44a (Bad Meinberg)
OrtsteilBad Meinberg
StraßeBrunnenstraße (Bad Meinberg)
Hausnummer44a
Karte
Adressbuch von 1901
[Um 1880] präsentierte sich dem Betrachter eine einschiffige romanische Gewölbekirche mit Westturm und viereckigem Ostchor, deren bauliche Anfänge im hohen Mittelalter zu suchen sind.[1]

Geschichte

1882 wurde dir Kirche nach Süden erweitert, 1927 entstand nach Plänen von Prof. Haupt aus Hannover eine Erweiterung nach Norden.[2]

Gebäude

Kirche Bad Meinberg, 2010, Foto: Daniel Brockpähler

Romanisch gestaltete Kirche, die durch die Erweiterungen Kreuzform besitzt. Niedriger quadratischer Turm mit schiefergedecktem Pyramidendach.

Die ev.-ref. Pfarrkirche in Bad Meinberg wurde im 12. Jh. auf dem Kirchhügel errichtet. Der spätromanische Gewölbebau erhielt auf der Ostseite einen niedrigen Chorraum. An der Westseite wurde der Turm auf nahezu quadratischem Grundriss angebaut. Das im Turm nachträglich eingebrochene Portal weist mit der Jahreszahl 1736 auf das Jahr des Umbaus hin. Das Querhaus entstand zur Erweiterung der Kirche in den Jahren 1882 mit dem Südquerhaus und 1928-29 mit dem Nordquerhaus. Das Südquerhaus wurde 1966 für den Einbau einer Orgel nochmals vergrößert.

Auf dem Kirchhügel, der früher zugleich als Friedhof genutzt war, befinden sich noch einige klassizistische Grabdenkmäler. [3]

Inschriften

Glocken

Drei ehemalige Glocken aus den Jahren 1438, 1697 und 1901 existieren nicht mehr. Die Glocke aus dem Jahr 1697 fiel unter die Kriegsabgabe 1917.
Die drei Stahlglocken von 1922 sind beim Bochumer Verein gegossen worden. [4], [5]

Schlagton Gussjahr ⌀ in mm m in kg Inschrift
e1 1922 n.a. n.a. Ehre sei Gott in der Höhe, Weihnachen 1921.
Fr. König, Pastor. Fr. Hagemeister, Nr.1, Flamkamp. Fr. Siek, Nr.207, Meinberg, Kirchendechen
g1 1922 n.a. n.a. Friede auf Erden
a1 1922 n.a. n.a. Den Menschen ein Wohlgefallen

Orgel

Eigentümer

Ev.-ref. Kirchengemeinde Bad Meinberg

Pastoren

bis 1926 [2]

  • JJJJ

Literatur

  • Burkhard Meier, Lippische Kirchen, 2004

Quellen

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Burkhard Meier, Lippische Kirchen, 2004, S. 97
  2. 2,0 2,1 Wilhelm Butterweck, Die Geschichte der Lippischen Landeskirche, Schötmar 1926, Seite 529 ff
  3. Kreis Lippe, Denkmalbehörde, 20 Jahre Tag des offenen Denkmals in Lippe, 100 Baudenkmale, Veröffentlichung 2012, S.86
  4. Lippische Landeskirche, Archivbestand 07.17
  5. Ernst Wiesekopsieker, Die Glocken des Lipperlandes, 1970. Unveröffentlichtes Manuskript, Archiv der Lippischen Landeskirche 02.01.01 Nr. 3237

Autor*innen

Wolfgang Kramer, Lothar Kaup

Seitenhistorie

Seite erstellt am 14.04.2026 von Wolfgang Kramer

Letzte Änderung am: 05.07.2026 von Wolfgang Kramer