Brokhauser Straße Friedhof (Brokhausen)
| Brokhauser Straße Friedhof (Brokhausen) | |
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| Ortsteil | Brokhausen |
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Der Brokhauser Friedhof liegt weit außerhalb südlich des Dorfkerns an der Brokhauser Straße, gut 200 m vor der Einmündung in die Barntruper Straße (K 89).
Geschichte
Ursprünglich wurden die Brokhauser Toten in Detmold begraben, da Brokhausen zur Landgemeinde Detmold gehörte. Wie in anderen Dorfschaften auch wurde in Brokhausen im späteren 19. Jh. ein eigener Friedhof angelegt und von der "Totenhofgemeinde" unterhalten. In Brokhausen bestand dieser Friedhof spätestens 1901, wie wir anlässlich der Beerdigung des Lehrers Cruel erfahren. Er war Lehrer in Leese verstorben und von dort in seinen Geburtsort Brokhausen überführt worden: "Nachdem noch die anwesenden Lehrer 2 Lieder gesungen, wurde die Leiche verladen, unter Glockengeläut durch Lemgo gebracht und dem Bestimmungsorte, Friedhof in Brokhausen, zugeführt. Der Kriegerverein Leese, dessen eifriges Mitglied Cruel war, hat die Leiche bis Brokhausen begleitet, und hörten wir soeben noch, daß Herr Pastor Werdelmann in Detmold die Leiche auf dem Brokhauser Kirchhofe empfangen und eingesegnet habe".[1]
Beschreibung
Schmale rechteckige Parzelle in NW-SO-Ausrichtung, im Westen durch die Brokhauser Straße schwäg abgeschnitten. Nördlich des Hauptweges steht die Friedhofskapelle, ein Bau wohl 1960er Jahre.
Der Paderborner Künstler Josef Rikus (1923-1989) gestaltete 1965 zwei Friedhofstore und eine freistehende skulpturale Wand an der Friedhofshalle.
Neben der Kapelle steht am Hauptweg das Kriegerdenkmal.
Eigentümer*innen
Literatur
Hans-Ulrich Hillermann, Der Bildhauer Josef Rikus. Sein Lebenswerk, Petersberg 2023.
Quellen
Weblinks
Einzelnachweise
Autor*innen
- ↑ Lippische Landeszeitung, 134. Jg. Nr. 32 (7.2.1901).
Seitenhistorie
Seite erstellt am 26.07.2026 von Joachim Kleinmanns
Letzte Änderung am: 26.07.2026 von Joachim Kleinmanns