Am Bergkamp 9 (Hörstmar)

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Am Bergkamp 9 (Hörstmar)
OrtsteilHörstmar
StraßeAm Bergkamp (Hörstmar)
Hausnummer9
Karte
Adressbuch von 1901Ja
GemeindeHörstmar
Hausnummer002

Der sogenannte Kuchenhof besteht aus Leibzucht und Backhaus des alten Hofes Riekehof, Hörstmar Nr. 2.

Geschichte

Gebäude

Leibzucht des alten Hofes Riekehof, Hörstmar Nr. 2, Ansicht von Westen. Foto: Pahmeier, 1970, LLB BA_LE-27-3_001
Haus Hörstmar Nr. 2, Ansicht von Norden. Foto: Hans-Christian Schall, 2009
Leibzucht Hörstmar Nr. 2, 1763, Nordgiebel. Foto: Stiewe 2026
Hörstmar, Leibzucht Nr. 2, Torbogen, 1763. Foto: Stiewe 2026
Leibzucht Hörstmar Nr. 2, Torinschrift. Foto: Hans-Christian Schall, 2009
Hörstmar Nr. 2, Leibzucht von 1763, Diele. Foto: Stiewe 2026
Hörstmar Nr. 2, Leibzucht von 1763, Treppe an der Diele. Foto: Stiewe 2026
Hörstmar, Leibzucht Nr. 2, Kopfband des 16. Jh. an der Diele. Foto: Stiewe 2026
Kopfband des 16. Jh. an der Diele, Kerbschnittmuster. Foto: Stiewe 2026
Kopfband des 16. Jh. an der Diele, Kerbschnittmuster. Foto: Stiewe 2026
Haus Hörstmar Nr. 2, Ansicht von Südwesten. Foto: Hans-Christian Schall, 2009
Hörstmar, Leibzucht Nr. 2, 1763, Rückgiebel. Foto: Stiewe 2026
Hörstmar, Am Bergkamp 9, Backhaus, 19. Jahrhundert. Foto: Stiewe 2026
Backhaus, 19. Jahrhundert, Giebel mit Backofen. Foto: Stiewe 2026

Vierständerbau von sieben Fachen (acht Gebinden), verbretterte Giebel auf profilierten Stich- und Rähmköpfen vorkragend. Prächtiger Torbogen mit zwei Oberlichtern, sechszeiliger Inschrift und Tulpenranken auf den Ständern. Geknickte und oben lang auslaufende Fußstreben.

Durchgangsdiele mit ehem. Hinterausgang (Hekedür), im linken Seitenschiff Kuhstall mit zwei Stallöffnungen mit Kuhnackenriegeln und ehem. Sandsteinkrippen, zwei Kammern, vorspringende Küche mit früherer Lucht, in der sich das offene Herdfeuer befand. Im rechten Seitenschiff ehem. Pferdestall (?), unterkellerte Kammer und Stube, letztere ebenfalls zur Diele vorspringend. Im hinteren Bereich der Diele zwei wiederverwendete Kopfbänder mit Kerbschnittmustern aus einem Vorgängerbau des 16. Jahrhunderts (um 1570).

Seit 1865 Nutzung für Landarbeiterwohnungen, 1985 saniert und durch moderne Querwand in zwei Wohnungne aufgeteilt.

Rechts vom Torgiebel Backhaus des 19. Jahrhunderts, fünf Fache mit Bruchsteinausfachung (um 1985 erneuert), angebauter Backofen aus Bruchsteinmaeuerwerk.

Inschrift

Inschrift am Torbogen:[1]

M.S.F.B. (Meister Simon Friedrich Bucker/Büker) / ANNO 1763 DEN 7 YUNIUS HAT FRANS HENRICH SPRVTEN AVS / DER MOSEBECK UND MARIA ELISABETH HACKAMACKS DIS HAVS / DVRCH GOTTES HVLFE LASSEN BAVEN GOTT DV HAST MICH VON / IVGEND AVF GELEHRET DARVM VERKUNDIGE ICH DEINE WVNDER / AVCH VERLAS MICH NICHT GOTT IM ALTER WAN ICH GRAV WERDE / PSAL 71 V 17 UND 18

Eigentümer*innen, Bewohner*innen

  • Adressbuch 1901: Fritz Riekehof, Landwirt.[2]
  • Adressbuch 1926: Fritz Riekehof, Landwirt.[3]

Literatur

Günter Rhiemeier, Hörstmar - Vom Urdorf zur ländlichen Wohngemeinde, 1989

Quellen

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Hausinschriftensammlung des Genealogischen Arbeitskreises im NHV
  2. Adressbuch für das Fürstenthum Lippe, Detmold 1901 Digitalisat, S. 263.ff.
  3. Adreßbuch des Landes Lippe, Detmold 1926 Digitalisat, S. 739.ff.

Autor

Heinrich Stiewe, Hans-Christian Schall

Seitenhistorie

Seite erstellt am 28.02.2025 von Hans-Christian Schall

Letzte Änderung am: 04.08.2026 von Heinrich Stiewe