Heidensche Straße 272 (Heiden)
| Heidensche Straße 272 (Heiden) | |
|---|---|
| Ortsteil | Heiden |
| Straße | Heidensche Straße (Heiden) |
| Hausnummer | 272 |
| Karte | |
| Adressbuch von 1901 | Ja |
| Gemeinde | Heiden |
| Straße | ./. |
| Hausnummer | 145 |
Das Gebäude hatte ehemals die Nr. 145 in Heiden.
Geschichte
Die Hausstätte Heidensche Straße 272 / (bis 1970) Lagesche Straße 25 / Heiden Nr. 145 ist Teil einer Häusergruppe, die um 1900 an der Straße nach Lage entstand. Diese Häusergruppe liegt südlich der Straße, die Grundstücke enden an ihrer Südseite jeweils am Oetternbach.
Im Adressbuch von 1901 endet die Liste der Kolonats-Nummern für Heiden mit der Nr. 144. Die Haus-Nr. 145 ist die erste Kolonats-Nr., die noch nicht in dem Adressbuch verzeichnet ist. Es kann davon ausgegangen werden, dass dieses Gebäude danach, im Jahre 1901 oder 1902 errichtet wurde.
Gebäude
Das Gebäude an der Einmündung zum Papendiek wurde eingeschossig mit sichtbarem Bruchsteinmauerwerk und Satteldach mit ca. 1,20 m hohem Drempel traufseitig zur Straße errichtet. Ein zweigeschossiger Vorbau an der westlichen Gebäudeecke erhielt einen handwerkliche Giebelverzierung. Ein Vorbau im Erdgeschoss war früher der Hauseingang. Als Dekor weisen alle Gebäudekanten eine Putzquaderung auf. Bei einem Wohnhausumbau zu Ende der 1960-er Jahre wurden u.a. die Fensteröffnungen verändert, die Bruchsteinfassade aber blieb erhalten.
Hinter dem Gebäude besteht ein zweigeschossiger großer Anbau, ehemals eine Tischlerwerkstatt.
Inschriften
Eigentümer*innen, Bewohner*innen
1926[1] Neddermann, Heinrich, Tischlermeister; Kehne, Hermann, Fabrikarbeiter; Scheibel, Auguste, Witwe, Fabrikarbeiterin; Scheibel, Hermann, Tischler
Literatur
Quellen
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ Adreßbuch des Landes Lippe, Detmold 1926 Digitalisat
Autor*innen
Seitenhistorie
Seite erstellt am 11.11.2025 von Lothar Kaup
Letzte Änderung am: 09.01.2026 von Lothar Kaup