Rosenweg Kirche (Lüdenhausen)

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Rosenweg Kirche (Lüdenhausen)
OrtsteilLüdenhausen
StraßeRosenweg (Lüdenhausen)
HausnummerKirche
Karte
Adressbuch von 1901

Ev.-ref. Kirche Lüdenhausen

Geschichte

Kirche und Pfarre zu Lüdenhausen waren ausgesprochen begütert. Nach und nach konnten 15 Höfe angekauft werden, die eine große Menge Korn als Pachtzins einbrachten.[1] Die einst dem hl. Pankratius geweihte Kirche wird zu den ältesten unseres Landes gehört haben.[2]

Gebäude

Kirche Lüdenhausen, 2015, Foto: Tsungam

In Ost-West Richtung erbaute Kirche aus Bruchsteinmauerwerk, Turm mit Kupferdeckung. Das Kirchenschiff wurde 1877/78 nach Plänen von Regierungsbaurat Overbeck errichtet.

Inschriften

Glocken

Eine der ehemaligen Glocken in Lüdenhausen aus dem Jahr 1709 wurde 1880 umgegossen weil sie geborsten war. Die zweite ehemalige Glocke aus dem Jahr 1859 wurde ebenfalls 1880 umgegossen. Diese beiden Glocken mit den Schlagtönen cis1 und e1 bildeten das Geläut bis 1917. Die e-Glocke fiel unter die Kriegsabgabe 1917. Bei Radler in Hildesheim wurde 1930 eine e-Glocke gegossen welche 1963/1964 für den Guss der neuen Glocken (Gießerei Rincker, Sinn) verwendet wurde. Die cis-Glocke fiel unter die Kriegsabgabe 1942. Die b-Glocke ist eine sog. Flüchtlingsglocke aus Karzen, Kreis Strehlen, Schlesien. Diese Glocke fiel unter die Kriegsabgabe 1942, war auf dem Glockenfriedhof Hamburg zwischegelagert und wurde der Kirchengemeinde Lüdenhausen zur Verfügung gestellt. [3], [4]

Schlagton Gussjahr ⌀ in mm m in kg Inschrift
f1 1964 1200 1000 O Land, Land, Land, höre des Herrn Wort.
g1 1963 1050 686 Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid.
b1 1668 900 420 KOMBT ALLE, KOMBT ALLE, NACH UNSEREM SCHALLE, KOMBT HÖRET WOHL AN, WER SELIG SEIN KANN

Inschrift auf dem Schlagring der b-Glocke: Anno 1668 goss mich in Breslaw Gottfried und Sigmund Götz, als Fürst Burggraf war Melchior von Heid und Pfarrer Daniel Kartscher Bregensis.
Wappenbildnis aus dem Glockenmantel.
Die beiden Glocken von 1963 bzw. 1964 tragen auf dem Mantel das Rincker-Monogramm.

Orgel

Eigentümer

Ev.-ref. Kirchengemeinde Lüdenhausen

Pastoren

bis 1926[2]

  • JJJJ

Literatur

  • Burkhard Meier, Lippische Kirchen, Detmold 2004

Quellen

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Burkhard Meier, Lippische Kirchen, Detmold 2004, S. 105
  2. 2,0 2,1 Wilhelm Butterweck, Die Geschichte der Lippischen Landeskirche, Schötmar 1926, Seite 522 ff
  3. Lippische Landeskirche, Archivbestand 07.17, Glockensachverständiger
  4. Ernst Wiesekopsieker, Die Glocken des Lipperlandes, 1970. Unveröffentlichtes Manuskript, Archiv der Lippischen Landeskirche 02.01.01 Nr. 3237

Autor*innen

Wolfgang Kramer

Seitenhistorie

Seite erstellt am 28.04.2026 von Wolfgang Kramer

Letzte Änderung am: 08.09.2026 von Wolfgang Kramer