Kolonat 76 (Haustenbeck)

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Kolonat 76 (Haustenbeck)
OrtsteilHaustenbeck
Straße-
Hausnummer-
Karte
Adressbuch von 1901Ja
GemeindeHaustenbeck
Hausnummer076

Ursprünglich Kolonat Nr. 11; ab 1897 Nr. 76. 1939: ehemaliges Kolonat Nr. 76.[1]

Geschichte

  • "Älteste Stätte im Dorfe. Gebaut von Wommel, dann Westphal, Küster Biere, dessen Sohn Jürgen Biere, dessen Adoptivsohn Haase aus Schlangen. Heutige Besitzerin: Frau Poppe. ..."[2] Die Hausnummer 11 wurde 1897 auf einen Neubau des Besitzers Haase übertragen; das im Ortskern verbliebene Gebäude erhielt die 1892 freigewordene Hausnummer 76, die zuvor zum Kolonat Born in Taubenteich gehörte.
  • Nr. 76 Ursprünglich das Kolonat Born in Taubenteich. Erster Besitzer des Landes Renne. Erbaut 1798 von Christoph Born, Zimmermann und Drechsler vom Diekwater. Später mit Pörtner getauscht. Vgl. Nr. 26. — Siehe S. 110. — Nr. 76 nach Auflösung von Taubenteich übertragen auf "Haasen Haus". Vgl. Nr. 11. - Mieter in der heutigen Nr. 76: Dreimann, Pucker, Schauffel. [3]
  • Umsiedlung ?, Besitzer: Poppe, (mehrere Mieter).[4]

Gebäude

1939: HSA 2,60 "Durchblick aus dem Nachbargarten durch eine Rosenlaube."[5]; HSA 2,59 "Als erstes Kolonat 1659 von Arend Wommel gegründet. Als Krugwirtschaft im Besitz von Wommel, dann von Küster Biere und dessen Sohn; nach Erlöschen der Schankgerechtigkeit Besitz der Familie Haase, zuletzt zu Poppen Hof gehörig."[6]

Haus Nr. 76, 1937/1939, LLB HSA 2,60, Foto: Hans Sprenger.
Haus Nr. 76, 1937/1939, LLB HSA 2,59, Foto: Hans Sprenger.

Inschriften

„Anno 1738 den 25. Julius hat Johan Jürgen Bier und Elisabeth Bier dies Haus bauen lassen“[7]

Eigentümer*innen, Bewohner*innen

  • 1901 (Fritz Poppe). Dreimann, August, Ziegler. Rose, Adolf, Maurer.[8]
  • 1926 (Marie Poppe); Pucker, Wilhelm, Ziegler; Pucker, Fritz, Invalide; Dreimann, August, Ziegler.[9]

Literatur

  • Hans Sprenger, Haustenbeck - Ein Buch der Erinnerungen, Detmold 1939
  • Heimat- und Verkehrsverein Oesterholz-Haustenbeck (Hg.): Haustenbeck 1659 - 1939 - 1989. Schlangen 1989
  • Hildegard Mehrmann (Hg.): Das ehemalige Haustenbeck in der Senne. Lage 1993
  • Uwe Piesczek (Hg.): Truppenübungsplatz Senne. Zeitzeuge einer hundertjährigen Militärgeschichte. Chronik. Bilder. Dokumente. Paderborn 1994

Quellen

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Hans Sprenger, Haustenbeck - Ein Buch der Erinnerungen, Detmold 1939, S. 200 ff.
  2. Hans Sprenger, Haustenbeck - Ein Buch der Erinnerungen, Detmold 1939, S. 110
  3. Hans Sprenger, Haustenbeck - Ein Buch der Erinnerungen, Detmold 1939, S. 200
  4. Walter Göbel in Uwe Piesczek (Hg.): Truppenübungsplatz Senne. Zeitzeuge einer hundertjährigen Militärgeschichte. Chronik. Bilder. Dokumente. Paderborn 1994 , S. 54 ff
  5. Lippische Landesbibliothek Album Hans Sprenger
  6. Lippische Landesbibliothek Album Hans Sprenger
  7. Walter Göbel, Hausinschriften in Haustenbeck
  8. Adressbuch für das Fürstenthum Lippe, Detmold 1901 Digitalisat, S. 206 ff.
  9. Adreßbuch des Landes Lippe, Detmold 1926 Digitalisat, S. 673 ff.

Autor*innen

Olaf Biere

Seitenhistorie

Seite erstellt am 08.07.2026 von Olaf Biere

Letzte Änderung am: 14.07.2026 von Olaf Biere