Hiddentruper Straße 1 (Hörste): Unterschied zwischen den Versionen
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Die Stätte erhält 1766 die Hörster Hausnummer 13, sie bleibt bis in die jüngere Vergangenheit als Nebenerwerbs(landwirtschafts)betrieb erhalten - noch 1926 wird „Zimmermann“ und „Landwirt“ als Berufsbezeichnung der Besitzer/Bewohner angegeben. | Die Stätte erhält 1766 die Hörster Hausnummer 13, sie bleibt bis in die jüngere Vergangenheit als Nebenerwerbs(landwirtschafts)betrieb erhalten - noch 1926 wird „Zimmermann“ und „Landwirt“ als Berufsbezeichnung der Besitzer/Bewohner angegeben. | ||
[[Datei:Hörste Nr. 13 mit Schlachterei.jpg|mini|Haus Hunke, Hörste Nr. 13, in den 1960er Jahren mit Fleischerei-Filiale, links Nebengebäude; aus 825 Jahre Hörste - Historische Fotosammlung]] | |||
[[Datei:Hiddentruper Straße 1.jpg|mini|Hiddentruper Straße 1, Straßenansicht, 2024, Foto: Dr. Horst Wissbrock]] | |||
[[Datei:Hunke Nr 13 hinten.jpg|mini|Hiddentruper Straße 1, rückwärtige Gebäudeteile, 2025, Foto: Dr. Horst Wissbrock]] | |||
==Gebäude== | ==Gebäude== | ||
Im Salbuch 1640 ist ''1 alt Wohnhauß'' aufgeführt, 1685 dann ''zweÿ Hauser''. Im Messbuch 1752/53 und im Salbuch 1781 werden bei der Stätte Hunke ein Wohnhaus, eine Leibzucht und ein Backhaus ausgewiesen. Auch in der Volkszählung 1828 werden hier ''3 Wohnhäuser'' gezählt. | Im Salbuch 1640 ist ''1 alt Wohnhauß'' aufgeführt, 1685 dann ''zweÿ Hauser''. Im Messbuch 1752/53 und im Salbuch 1781 werden bei der Stätte Hunke ein Wohnhaus, eine Leibzucht und ein Backhaus ausgewiesen. Auch in der Volkszählung 1828 werden hier ''3 Wohnhäuser'' gezählt. | ||
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In den 1960 und 1970er Jahren befand sich ein kleines Fleischereigeschäft im Hause Hunke. Neben dem Haus stand bis in die jüngere Vergangenheit ein 1881 erbautes Werkstattgebäude.<ref>LAV NRW OWL, L 101 A III, Nr. 431 </ref> | In den 1960 und 1970er Jahren befand sich ein kleines Fleischereigeschäft im Hause Hunke. Neben dem Haus stand bis in die jüngere Vergangenheit ein 1881 erbautes Werkstattgebäude.<ref>LAV NRW OWL, L 101 A III, Nr. 431 </ref> | ||
==Inschriften== | ==Inschriften== | ||
1903 soll ein Balken des Hauses folgende Inschrift getragen haben (H. Hunke, Bl. 13, mit Bezug auf den Eigentümer der Stätte in den 1930er Jahren): | 1903 soll ein Balken des Hauses folgende Inschrift getragen haben (H. Hunke, Bl. 13, mit Bezug auf den Eigentümer der Stätte in den 1930er Jahren): | ||
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(Johann II) ''Hunecke ein Hoppenplöcker hatt 2'' (Söhne) ''4'' (Töchter) | (Johann II) ''Hunecke ein Hoppenplöcker hatt 2'' (Söhne) ''4'' (Töchter) | ||
* ''1.) Friedrich von 12 Jahren ist beÿm Nullemeÿer'' | |||
'' | * ''2.) Hanß von 6 Jahren'' | ||
'' | * ''1.) Elisabeth von 17 Jahren beÿ Hanning'' | ||
'' | * ''2.) Lische dienet beÿ dem Pastor 14 Jahr'' | ||
'' | * ''3.) Trinecke dienet beÿ Hanning von 10 Jahr'' | ||
'' | * ''4.) Anna Maria von 3 Jahr'' | ||
Auch die Mutter des Kötters lebt 1656 noch mit drei erwachsenen Kindern auf der Stätte: | Auch die Mutter des Kötters lebt 1656 noch mit drei erwachsenen Kindern auf der Stätte: | ||
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'' Alte Huneckesche, eine Wittib hat noch 1'' (Söhne) ''2'' (Töchter) | '' Alte Huneckesche, eine Wittib hat noch 1'' (Söhne) ''2'' (Töchter) | ||
'' | * ''1.) Jost Tagelohner 34 Jahre'' | ||
'' | * ''1.) Trinecke von 46 Jahren'' | ||
'' | * ''2.) Lische von 30 Jahren'' | ||
Johann II Hunke verstirbt vor 1684.<ref>LAV NRW OWL, L 108 A, Nr. 134, S. 135</ref> | Johann II Hunke verstirbt vor 1684.<ref>LAV NRW OWL, L 108 A, Nr. 134, S. 135</ref> | ||