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}}Stadttor am südlichen Ende der Langen Straße. Vom Hornschen Tor ging der Weg nach Osten nach Horn und nach Süden über den alten Postweg nach Paderborn sowie nach Hiddesen.  
}}Stadttor am südlichen Ende der Langen Straße. Vom Hornschen Tor ging der Weg nach Osten nach Horn und nach Süden über den alten Postweg nach Paderborn sowie nach Hiddesen.  
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[[Datei:DT-Schlossplatz_1_D_19.png|thumb|Schlossplatz, Entwurfsplan mit Bestandsgebäuden, unten rechts das Lemgoer Tor, Johann Ludwig Knoch, um 1765, Kopie W. Schönfeld 1883, LLB: 1 D 19]]
[[Datei:DT-Schlossplatz_1_D_19.png|thumb|Schlossplatz, Entwurfsplan mit Bestandsgebäuden, unten rechts das Lemgoer Tor, Johann Ludwig Knoch, um 1765, Kopie W. Schönfeld 1883, LLB: 1 D 19]]
[[Datei:Infotafel-Hornsches-Tor.jpg|thumb|Infotafel Hornsches Tor]]


Die älteste Ansicht des Hornschen Tors stammt aus Matthäus Merians Topographia Westphaliae, gedruckt 1647.<ref>LLB, 1 D 1.</ref> Er blickte von Westen auf das Tor, das sich als Kammertor mit einem niederen äußeren Turm, offenbar mit längsrechteckige Grundriss, und einem mehr als doppelt so hohen äußeren Turm annähernd quadratischen Querschnitts darstellt. Beide sind mit Satteldächern in Richtung des Durchgangs gedeckt. Zum äußeren Tor führt eine Steinbrücke mit drei Bögen über den vor dem Wall und der Stadtmauer verlaufenden Wassergraben. Der Wall schließt seitlich an das äußere Stadttor an. Die Stadtmauer hingegen läuft gegen die Außenkante des inneren Turms. Zwischen Mauer und Wall befand sich ein Graben.
Die älteste Ansicht des Hornschen Tors stammt aus Matthäus Merians Topographia Westphaliae, gedruckt 1647.<ref>LLB, 1 D 1.</ref> Er blickte von Westen auf das Tor, das sich als Kammertor mit einem niederen äußeren Turm, offenbar mit längsrechteckige Grundriss, und einem mehr als doppelt so hohen äußeren Turm annähernd quadratischen Querschnitts darstellt. Beide sind mit Satteldächern in Richtung des Durchgangs gedeckt. Zum äußeren Tor führt eine Steinbrücke mit drei Bögen über den vor dem Wall und der Stadtmauer verlaufenden Wassergraben. Der Wall schließt seitlich an das äußere Stadttor an. Die Stadtmauer hingegen läuft gegen die Außenkante des inneren Turms. Zwischen Mauer und Wall befand sich ein Graben.
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==Quellen==
==Quellen==
LAV NRW OWL, D 73 / Allgemeine Kartensammlung, Nr. 4/5173: Das innere Hornsche Tor und Umgebung in Detmold, Zustand 1788 und nicht ausgeführter Vorschlag zur Neugestaltung der Langen Straße beim Hornschen Tor, 1788.


==Weblinks==
==Weblinks==
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Experten
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