Emilienstraße 17 (Detmold): Unterschied zwischen den Versionen

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|Hausnummer={{AutoHausnummer}}
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|Koordinaten=51.93918, 8.87033
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|Adressbuch1901=Nein
|Quartiersnummer=D 273
}}1890 gegründete Hausstätte, ehem. Quartiernummer D 273.<ref>{{WegemannAlter1957}}.</ref> 1894 im Adressbuch mit der Anschrift Teutstraße 4, 1897 Teutstraße 2, 1901 Emilienstraße 2. Ab 1909 Änderung der Nummerierung, nun Emilienstraße 7.
|Adressbuch1901=Ja
|Ortsteil1901=Detmold (Kernstadt)
|Straße1901=Emilienstraße (Detmold)
|Hausnummer1901=002
}}
1890 gegründete Hausstätte, ehem. Quartiernummer D 273.<ref>{{WegemannAlter1957}}.</ref> 1894 im Adressbuch mit der Anschrift Teutstraße 4, 1897 Teutstraße 2, 1901 Emilienstraße 2. Ab 1909 Änderung der Nummerierung, nun Emilienstraße 7.


==Geschichte==
==Geschichte==
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==Gebäude==
==Gebäude==


[[File:Detmold - 627 - Emilienstraße 17.jpg|thumb|Emilienstraße 17, 2012, Foto: Tsungam]]
[[Datei:Detmold - 627 - Emilienstraße 17.jpg|thumb|Emilienstraße 17, 2012, Foto: Tsungam]]


Zweigeschossiges, traufständig zur Emilienstraße stehendes Wohnhaus, halbhoher Sockel, Walmdach. Ohne Vorgarten unmittelbar am Gehwegrand. An der Südseite etwa mittig ein giebelständiger Treppenhausanbau mit quergestelltem Satteldach, über dessen östliche Schmalseite wird das Haus erschlossen. Vierachsige Straßenfassade aufwändig gegliedert mit Stuckaturen von Gesimsen und Quaderputz, die um die Hausecken geführt sind. Im Erdgeschoss Sohlbankgesims und horizontalePutznuten. Reich profilierte Fenstereinfassungen, Schlusssteine mit Diamantquadern auf den Fensterstürzen. Kräftiges Stockwerksgesims zum Obergeschoss, dort Sohlbankgesims und profilierte Fenstereinfassungen, kassettierte Brüstungsfelder und flache Fensterverdachungen auf Konsolen. Zwerchhaus mit 2 Fensterachsen, verkröpftem Gurtgesims und Pilastergliederung sowie einem Rundfenster zwischen Halbsäulen in der Giebelspitze, flankiert von zwei kleinen Dachgauben mit Satteldach. Giebelaufsatz ist in früherer Zeit teilweise abgetragen. Originale Haustür ist mit Diamantquadern auf den Füllungen und Verdachungen über den Glasfüllungen.
Zweigeschossiges, traufständig zur Emilienstraße stehendes Wohnhaus, halbhoher Sockel, Walmdach. Ohne Vorgarten unmittelbar am Gehwegrand. An der Südseite etwa mittig ein giebelständiger Treppenhausanbau mit quergestelltem Satteldach, über dessen östliche Schmalseite wird das Haus erschlossen. Vierachsige Straßenfassade aufwändig gegliedert mit Stuckaturen von Gesimsen und Quaderputz, die um die Hausecken geführt sind. Im Erdgeschoss Sohlbankgesims und horizontalePutznuten. Reich profilierte Fenstereinfassungen, Schlusssteine mit Diamantquadern auf den Fensterstürzen. Kräftiges Stockwerksgesims zum Obergeschoss, dort Sohlbankgesims und profilierte Fenstereinfassungen, kassettierte Brüstungsfelder und flache Fensterverdachungen auf Konsolen. Zwerchhaus mit 2 Fensterachsen, verkröpftem Gurtgesims und Pilastergliederung sowie einem Rundfenster zwischen Halbsäulen in der Giebelspitze, flankiert von zwei kleinen Dachgauben mit Satteldach. Giebelaufsatz ist in früherer Zeit teilweise abgetragen. Originale Haustür ist mit Diamantquadern auf den Füllungen und Verdachungen über den Glasfüllungen.