Heidelbecker Straße Jüdischer Friedhof (Silixen): Unterschied zwischen den Versionen

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1943 wurde der Friedhof durch die Bezirksstelle Westfalen der Reichsvereinigung der Juden in Deutschland an einen Anlieger verkauft. 1950 stellte der Landesverband Jüdischer Gemeinden Westfalens beim Zentralamt für Vermögensverwaltung einen Rückerstattungsantrag, der 1952 zu einem Vergleich führte. Der Eigentümer musste den belegten Teil des Friedhofsgeländes als eigene Parzelle vermessen lassen und zurückgeben. Der Friedhof hat seitdem eine Fläche von 158 qm.


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==Literatur==
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Willy Gerking, Ortsartikel Extertal-Silixen, in: {{HengstHandbuch2013}}, S. 387-390.


Willi K. Schirrmacher, Jüdischer Friedhof in Silixen. Erinnerung an eine ehemalige jüdische Gemeinde, in: Heimatland Lippe, Jg. 106 (2013), Nr. 11.
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Aktuelle Version vom 27. Juni 2026, 08:55 Uhr

Heidelbecker Straße Jüdischer Friedhof (Silixen)
OrtsteilSilixen
Karte
StraßeHeidelbecker Straße (Silixen)

Der jüdische Friedhof von Silixen wurde spätestens 1880 angelegt. Er liegt nahe dem Haus Heidelbecker Straße 22 (Silixen).

Geschichte

Rund 250 Jahre, bis Mitte 1942, gab es in Silixen eine jüdische Gemeinde. Deren letzte Mitglieder wurden am 28. Juli 1942 in das Konzentrationslager Theresienstadt deportiert. Die letzte Belegung auf dem Friedhof hatte 1929 stattgefunden.

1943 wurde der Friedhof durch die Bezirksstelle Westfalen der Reichsvereinigung der Juden in Deutschland an einen Anlieger verkauft. 1950 stellte der Landesverband Jüdischer Gemeinden Westfalens beim Zentralamt für Vermögensverwaltung einen Rückerstattungsantrag, der 1952 zu einem Vergleich führte. Der Eigentümer musste den belegten Teil des Friedhofsgeländes als eigene Parzelle vermessen lassen und zurückgeben. Der Friedhof hat seitdem eine Fläche von 158 qm.

1994 wurde der Friedhof in die Denkmalliste der Gemeinde Extertal eingetragen.

Beschreibung

Silixen Jüdischer-Friedhof, Foto: Grugerio 2013

Etwa 30 m von der Straße zurückliegend befindet sich der Friedhof an das Grundstück Heidelbecker Straße 22 anschließend. Ursprünglich erfolgte der Zugang zum Friedhof aber nicht von der Heidelbecker Straße, sondern vom Schiernbusch. Moritz Rülf beschrieb ihn 1936/37: „rund 400 Quadratmeter groß, an einem Abhang liegend und nur im oberen Teil belegt. Der älteste Stein ist aus dem Jahre 1880.“

Es gibt noch 19 Grabsteine der Familien Meyer, Weinberg und Katz.[1]

Inschriften

Eigentümer*innen

Landesverband der Jüdischen Gemeinden von Westfalen-Lippe

Literatur

Willy Gerking, Ortsartikel Extertal-Silixen, in: Karl Hengst, Ursula Olschewski (Hg.), Historisches Handbuch der jüdischen Gemeinschaften in Westfalen und Lippe. Die Ortschaften und Territorien im heutigen Regierungsbezirk Detmold, Münster 2013, S. 387-390.

Willi K. Schirrmacher, Jüdischer Friedhof in Silixen. Erinnerung an eine ehemalige jüdische Gemeinde, in: Heimatland Lippe, Jg. 106 (2013), Nr. 11.

Quellen

Weblinks

Steinheim-Institut

Einzelnachweise

  1. Willy Gerking, Ortsartikel Extertal-Silixen, in: Karl Hengst, Ursula Olschewski (Hg.), Historisches Handbuch der jüdischen Gemeinschaften in Westfalen und Lippe. Die Ortschaften und Territorien im heutigen Regierungsbezirk Detmold, Münster 2013, S. 387-390, hier S. 389.

Autor*innen

Joachim Kleinmanns

Seitenhistorie

Seite erstellt am 27.06.2026 von Joachim Kleinmanns

Letzte Änderung am: 27.06.2026 von Joachim Kleinmanns