Bergstraße 15 (Lage): Unterschied zwischen den Versionen
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Beide Haushälften verfügten über rückwärtige Backsteinanbauten, die wohl aus den 1880er Jahren stammten. Hinter dem Haus befindet sich ein Brunnen, der womöglich älter ist als das Gebäude. Die linke Haushälfte (Nr. 77) wurde nach 1871 fast ausnahmslos gewerblich bzw. als Lagerhaus genutzt; seit ca. 1990 war sie gänzlich unbenutzt. Die rechte Haushälfte (Nr. 76) war zuletzt seit ca. 25 Jahren unbewohnt. | Beide Haushälften verfügten über rückwärtige Backsteinanbauten, die wohl aus den 1880er Jahren stammten. Hinter dem Haus befindet sich ein Brunnen, der womöglich älter ist als das Gebäude. Die linke Haushälfte (Nr. 77) wurde nach 1871 fast ausnahmslos gewerblich bzw. als Lagerhaus genutzt; seit ca. 1990 war sie gänzlich unbenutzt. Die rechte Haushälfte (Nr. 76) war zuletzt seit ca. 25 Jahren unbewohnt. | ||
Aufgrund seines fortgeschrittenen Verfalls einerseits und bestehenden Denkmalschutzes (seit 2011) andererseits | Aufgrund seines fortgeschrittenen Verfalls einerseits und bestehenden Denkmalschutzes (seit 2011) andererseits wurde das Haus historisch und bauhistorisch dokumentiert (s. unter Literatur). Der Abriss erfolgte im Oktober 2025. | ||
==Gebäude== | ==Gebäude== | ||
Das Doppel-Querdielenhaus wurde 1803 als Nebenhaus zum Haus Bergstraße 15 zurückliegend im Hofraum errichtet. Fachwerk-Traufenbau, zwei symmetrische Haushälften mit je einer Querdiele und seitlichem Wohnteil mit Stube im Erdgeschoss. | Das Doppel-Querdielenhaus wurde 1803 als Nebenhaus zum Haus Bergstraße 15 zurückliegend im Hofraum errichtet. Fachwerk-Traufenbau, zwei symmetrische Haushälften mit je einer Querdiele und seitlichem Wohnteil mit Stube im Erdgeschoss. | ||
Nach längerem Leerstand und fortschreitendem Verfall 2025 abgebrochen. | Nach längerem Leerstand und fortschreitendem Verfall 2025 abgebrochen. Bauhistorische Abbruchdokumentation durch Dr. Michael Sprenger, Dörentrup, im Auftrag der Unteren Denkmalbehörde. | ||
==Inschriften== | ==Inschriften== | ||