Rosenweg Kirche (Lüdenhausen): Unterschied zwischen den Versionen

K Textersetzung - „{{Kirche info“ durch „{{Hausstätte info“
Markierungen: Mobile Bearbeitung Mobile Web-Bearbeitung
Wolfgang Kramer (Diskussion | Beiträge)
 
(3 dazwischenliegende Versionen von 2 Benutzern werden nicht angezeigt)
Zeile 1: Zeile 1:
'''Ev.-ref. Kirche Lüdenhausen'''
{{Hausstätte info
{{Hausstätte info
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}
Zeile 5: Zeile 4:
|Hausnummer={{AutoHausnummer}}
|Hausnummer={{AutoHausnummer}}
|Koordinaten=52.083287, 9.010441
|Koordinaten=52.083287, 9.010441
}} Kirche und Pfarre zu Lüdenhausen waren ausgesprochen begütert. Nach und nach konnten 15 Höfe angekauft werden, die eine große Menge Korn als Pachtzins einbrachten.<ref>{{MeierLippischeKirchen2004}}, S. 105</ref>
}}'''Ev.-ref. Kirche Lüdenhausen'''


==Geschichte==
==Geschichte==
Kirche und Pfarre zu Lüdenhausen waren ausgesprochen begütert. Nach und nach konnten 15 Höfe angekauft werden, die eine große Menge Korn als Pachtzins einbrachten.<ref>{{MeierLippischeKirchen2004}}, S. 105</ref>
Die einst dem hl. Pankratius geweihte Kirche wird zu den ältesten unseres Landes gehört haben.<ref name="Butterweck">{{ButterweckGeschichte1926}}, Seite 522 ff</ref>
Die einst dem hl. Pankratius geweihte Kirche wird zu den ältesten unseres Landes gehört haben.<ref name="Butterweck">{{ButterweckGeschichte1926}}, Seite 522 ff</ref>


Zeile 17: Zeile 17:


==Glocken==
==Glocken==
Eine der ehemaligen Glocken in Lüdenhausen aus dem Jahr 1709 wurde 1880 umgegossen weil sie geborsten war. Die zweite ehemalige Glocke aus dem Jahr 1859 wurde ebenfalls 1880 umgegossen. Diese beiden Glocken mit den Schlagtönen '''cis<sup>1</sup>''' und '''e<sup>1</sup>''' bildeten das Geläut bis 1917. Die e-Glocke fiel unter die Kriegsabgabe 1917. Bei Radler in Hildesheim wurde 1930 eine e-Glocke gegossen welche 1963/1964 für den Guss der neuen Glocken (Gießerei Rincker, Sinn) verwendet wurde. Die cis-Glocke fiel unter die Kriegsabgabe 1942.
Die b-Glocke ist eine sog. Flüchtlingsglocke aus Karzen, Kreis Strehlen, Schlesien. Diese Glocke fiel unter die Kriegsabgabe 1942, war auf dem Glockenfriedhof Hamburg zwischegelagert und wurde der Kirchengemeinde Lüdenhausen zur Verfügung gestellt.
<ref>[https://www.archive.nrw.de/archivsuche?link=BESTAND-A92x91131204366683920220210101553727 Lippische Landeskirche, Archivbestand 07.17, Glockensachverständiger]</ref>, <ref>{{WiesekopsiekerGlocken1970}}</ref><br />
{| class="wikitable" style="text-align:center;"
| '''Schlagton''' || '''Gussjahr''' || '''&#8960; in mm''' || '''m in kg''' || '''Inschrift'''
|-
| '''f<sup>1</sup> ''' || 1964 || 1200 || 1000 || O Land, Land, Land, höre des Herrn Wort.
|-
| '''g<sup>1</sup> ''' || 1963 || 1050 || 686 || Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid.
|-
| '''b<sup>1</sup> ''' || 1668 || 900 || 420 || KOMBT ALLE, KOMBT ALLE, NACH UNSEREM SCHALLE, KOMBT HÖRET WOHL AN, WER SELIG SEIN KANN
|}
Inschrift auf dem Schlagring der b-Glocke: ''Anno 1668 goss mich in Breslaw Gottfried und Sigmund Götz, als Fürst Burggraf war Melchior von Heid und Pfarrer Daniel Kartscher Bregensis.'' <br />
Wappenbildnis aus dem Glockenmantel. <br />
Die beiden Glocken von 1963 bzw. 1964 tragen auf dem Mantel das Rincker-Monogramm.


==Orgel==
==Orgel==
Zeile 44: Zeile 59:
{{Kirchenkategorien}}
{{Kirchenkategorien}}
{{AutorKategorie}}
{{AutorKategorie}}
<!--{{Koordinaten}}-->
{{Koordinaten}}