Emilienstraße 33 (Detmold): Unterschied zwischen den Versionen

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==Gebäude==
==Gebäude==
[[File:Detmold - 570 - Emilienstraße 33.jpg|thumb|Emilienstraße 33, ehem. Offiziers-Speiseanstalt, 2012, Foto: Tsungam]]


Nicht nur örtlich sondern auch durch die verwendeten Materialien von den Mannschaftsgebäuden der Kaserne abgesetzt. Vielfältig gegliederter, voll unterkellerter, zweigeschossiger Solitärbau mit Hausteinfassaden aus Muschelkalkstein, traufständig zur Straße, seitliche Risalite, links um 2 m, rechts nur um eine Mauerstärke vorgezogen, beide mit Satteldach und Blendgiebel, die Dächer ansonsten abgewalmt. Risalitecken durch Werksteinquader betont, die Ortgänge und Giebelspitzen der beiden Risalitgiebel aus profilierten Werksteinen, ebenso alle Fenstergewände und Traufgesimse. An der nördlichen Schmalseite traufenhoher Eingangsvorbau mit polygonalem Treppenturm und 12-stufiger Freitreppe. Auf dem First 3 Fahnenmasten. Bauzeitliche dreiflügelige Haupteingangstür mit kassettierten Füllungen, eisernem Schutzgitter, geschweiftem Kämpfer und Sprossenoberlicht. Kellergeschoss, erschlossen durch einen Längsflur mit Stichflur zum Hof für die Anlieferung, mit geräumiger Küche, Vorratskellern und Wirtschaftsräumen. Hochparterre mit anspruchsvollem Raumprogramm (großer Speisesaal, Musikraum, Bücherraum, verschiedenen großzügigen Nebenräumen, Veranda u. a.). Im ersten Obergeschoss jeweils Stube und Kammer eines Offiziers und des Wirtschafters, ein Burschenzimmer und mehrere Gesindekammern. Südfassade und Südwestecke des Gebäudes durch den Schulanbau von 1957/58 vollständig verändert und verputzt.<ref>Stadt Detmold, Untere Denkmalbehörde, Denkmalkartei.</ref>
Nicht nur örtlich sondern auch durch die verwendeten Materialien von den Mannschaftsgebäuden der Kaserne abgesetzt. Vielfältig gegliederter, voll unterkellerter, zweigeschossiger Solitärbau mit Hausteinfassaden aus Muschelkalkstein, traufständig zur Straße, seitliche Risalite, links um 2 m, rechts nur um eine Mauerstärke vorgezogen, beide mit Satteldach und Blendgiebel, die Dächer ansonsten abgewalmt. Risalitecken durch Werksteinquader betont, die Ortgänge und Giebelspitzen der beiden Risalitgiebel aus profilierten Werksteinen, ebenso alle Fenstergewände und Traufgesimse. An der nördlichen Schmalseite traufenhoher Eingangsvorbau mit polygonalem Treppenturm und 12-stufiger Freitreppe. Auf dem First 3 Fahnenmasten. Bauzeitliche dreiflügelige Haupteingangstür mit kassettierten Füllungen, eisernem Schutzgitter, geschweiftem Kämpfer und Sprossenoberlicht. Kellergeschoss, erschlossen durch einen Längsflur mit Stichflur zum Hof für die Anlieferung, mit geräumiger Küche, Vorratskellern und Wirtschaftsräumen. Hochparterre mit anspruchsvollem Raumprogramm (großer Speisesaal, Musikraum, Bücherraum, verschiedenen großzügigen Nebenräumen, Veranda u. a.). Im ersten Obergeschoss jeweils Stube und Kammer eines Offiziers und des Wirtschafters, ein Burschenzimmer und mehrere Gesindekammern. Südfassade und Südwestecke des Gebäudes durch den Schulanbau von 1957/58 vollständig verändert und verputzt.<ref>Stadt Detmold, Untere Denkmalbehörde, Denkmalkartei.</ref>
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{{Hausstättenkategorien}} [[Kategorie:Paul Schuster]]
{{Hausstättenkategorien}} [[Kategorie:Paul Schuster]] [[Kategorie:Baudenkmal]]