Hiddentruper Straße 25 (Hörste): Unterschied zwischen den Versionen
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[[Datei:Grabstein Gees.jpg|mini|Grabstein der Familie Gees/Havergo auf dem Friedhof Stapelage, 2025, Foto: Dr. Horst Wissbrock]] | [[Datei:Grabstein Gees.jpg|mini|Grabstein der Familie Gees/Havergo auf dem Friedhof Stapelage, 2025, Foto: Dr. Horst Wissbrock]] | ||
==Geschichte== | ==Geschichte== | ||
Die Hypothese, dass die Höfe Weeke (später Nr. 36) und Gees (später Nr. 37) einst durch Teilung eines Hörster „Urhofes“ entstanden sein könnten, wird durch entsprechende Flurbezeichnungen im Ortskern, aber auch durch frühe Salbucheinträge gestützt (vgl. Ortsgeschichte Hörste). Die frühe Entstehung des Hofes wird auch durch die lippischen Landschatzregister bestätigt, in denen der Hof unter Amt Barkhausen als Gert to Horste bereits 1467 verzeichnet ist. Im Salbuch 1617 heißt es unter Vogtei Lage, Bauerschaft Hörste: | Die Hypothese, dass die Höfe Weeke (später Nr. 36) und Gees (später Nr. 37) einst durch Teilung eines Hörster „Urhofes“ entstanden sein könnten, wird durch entsprechende Flurbezeichnungen im Ortskern, aber auch durch frühe Salbucheinträge gestützt (vgl. Ortsgeschichte Hörste). Die frühe Entstehung des Hofes wird auch durch die lippischen Landschatzregister bestätigt, in denen der Hof unter Amt Barkhausen als ''Gert to Horste'' bereits 1467 verzeichnet ist. Im Salbuch 1617 heißt es unter Vogtei Lage, Bauerschaft Hörste: | ||
''Weke zu Horste ist ambtfreÿ, gibt den Zehenden dem Kloister Marienvelde, dem Meÿer zue Staplage den Fleischzehenden und ein Huen, dem Chuster 1 Schfl. Rogken. Nach Dettmoldt: 18 Schfl. Hafern; 2 Schfl. Gersten; selbander ein feiste Kuhe; ein Malschwein; 6 Schfl. Schweinhafern; Landschatz 2 ½ Gfl.; Burgfestgeld 1 ½ Tlr.; Malzgeld ½ Tlr.; Hofgerichtsschatz 6 ½ Gr.; zum Kuhegelt ins Ambt Barckhausen pro quota; 4 Huner; halben Spandienst; 3 Tage Burgfest.'' | ''Weke zu Horste ist ambtfreÿ, gibt den Zehenden dem Kloister Marienvelde, dem Meÿer zue Staplage den Fleischzehenden und ein Huen, dem Chuster 1 Schfl. Rogken. Nach Dettmoldt: 18 Schfl. Hafern; 2 Schfl. Gersten; selbander ein feiste Kuhe; ein Malschwein; 6 Schfl. Schweinhafern; Landschatz 2 ½ Gfl.; Burgfestgeld 1 ½ Tlr.; Malzgeld ½ Tlr.; Hofgerichtsschatz 6 ½ Gr.; zum Kuhegelt ins Ambt Barckhausen pro quota; 4 Huner; halben Spandienst; 3 Tage Burgfest.'' | ||
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Eine im Giebel über dem Dielentor eingemauerte Sandsteinplatte ist nach alter Sitte mit dem Baujahr und den Geburtsnamen des Meier-Ehepaares versehen: | Eine im Giebel über dem Dielentor eingemauerte Sandsteinplatte ist nach alter Sitte mit dem Baujahr und den Geburtsnamen des Meier-Ehepaares versehen: | ||
"Gebauet 1872 von / Adolph Gees u. Amalia Brinkman / Zim.m. J.Meier Mau.m. W.Markman" | |||
Die nicht sicher lesbare dritte Zeile nennt die verantwortlichen Bauleute, gemeint sind wohl Zimmermeister Jobst Meier († 1896), Müssen Nr. 60, und Maurermeister Wilh. Markmann, 1900 wohnhaft in Billinghausen Nr. 71 (auf der Hellenburg). | Die nicht sicher lesbare dritte Zeile nennt die verantwortlichen Bauleute, gemeint sind wohl Zimmermeister Jobst Meier († 1896), Müssen Nr. 60, und Maurermeister Wilh. Markmann, 1900 wohnhaft in Billinghausen Nr. 71 (auf der Hellenburg). | ||