Kirchweg Kirche (Heiligenkirchen): Unterschied zwischen den Versionen

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==Baubeschreibung==
==Baubeschreibung==


Zweischiffige Hallenkirche mit Rechteckchor und quadratischem Westturm. Putzbau aus Bruchstein, Werksteingewände aus Sandstein, der Turm aus wuchtigen Sandsteinquadern mit Schiefergedecktem Zeltdach, darin nach Süden eine überdeckte Glockenöffnung, nach Osten eine flache Gaube. Das südliche Kirchenschiff wird von zwei Querhäusern mit hohen Giebeln überdacht, wie das Satteldach über Nordschiff und Chor mit Hohlpfannen gedeckt. In den Giebelwänden je ein hohes dreibahniges Spitzbogenfenster mit Rautenverglasung, unter dem westlichen Fenster der Haupteingang. Gegenüberliegende Fenster im Norden. Im Chor alle drei Seiten mit hohem Spitzbogenfenster, im Osten darunter eine Tür. An der Ostseite des Südschiffs eine Außentreppe mit Zugang zur Empore. Schräg gestellte gestufte Stützpfeiler an den Ecken.
Zweischiffige Hallenkirche mit Rechteckchor und quadratischem Westturm. Putzbau aus Bruchstein, Werksteingewände aus Sandstein, der Turm aus wuchtigen Sandsteinquadern mit schiefergedecktem Zeltdach, darin nach Süden eine überdeckte Glockenöffnung, nach Osten eine flache Gaube. Das südliche Kirchenschiff wird von zwei Querhäusern mit hohen Giebeln überdacht, dieses ist wie das Satteldach über Nordschiff und Chor mit Hohlpfannen gedeckt. In den Giebelwänden je ein hohes dreibahniges Spitzbogenfenster mit Rautenverglasung, unter dem westlichen Fenster der Haupteingang. Gegenüberliegende Fenster im Norden. Im Chor alle drei Seiten mit hohem Spitzbogenfenster, im Osten darunter eine Tür. An der Ostseite des Südschiffs eine Außentreppe mit Zugang zur Empore. Schräg gestellte gestufte Stützpfeiler an den Ecken.


Turm mit gestuftem Rundbogenportal an der Südseite. In den beiden oberen Geschossen an der Ostseite je zwei Biforien, an der Süd- und Nordseite je eine.
Turm mit gestuftem Rundbogenportal an der Südseite. In den beiden oberen Geschossen an der Ostseite je zwei Biforien, an der Süd- und Nordseite je eine.


Innen Turmhalle mit den Namenstafeln der Gefallenen, vom Schiff durch eine Holztür getrennt die in der Turmmauer verlaufende Treppe zum Obergeschoss, von dort in die Glockengeschosse über Holzstiegen.
Innen Turmhalle mit Namenstafeln der Gefallenen beider Weltkriege, vom Schiff durch eine Holztür getrennt. In der Turmmauer verläuft eine Treppe zum Obergeschoss, von dort sind die Glockengeschosse über Holzstiegen erreichbar.


Hauptschiff mit Kreuzgratgewölben und aufgemalten Rippen, Südschiff und Chor mit Kreuzrippen. Weitere Ausstattung s. o.
Hauptschiff mit Kreuzgratgewölben und aufgemalten Rippen, Südschiff und Chor mit Kreuzrippen. Weitere Ausstattung s. o.
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==Pastoren==
==Pastoren==
Die Pfarrer Heiligenkirchens seit Ende des 14. Jahrhunderts waren nach Dreves:<ref>{{DrevesGeschichte1881}}, S. 73–75.</ref> siehe auch Butterweck:<ref>{{ButterweckGeschichte1926}}, Seite 413 ff</ref>
Die Pfarrer Heiligenkirchens seit Ende des 14. Jahrhunderts, nach Dreves<ref>{{DrevesGeschichte1881}}, S. 73–75.</ref> und Butterweck:<ref>{{ButterweckGeschichte1926}}, Seite 413 ff</ref>


1. Johann, Pfarrer von Heiligenkirchen, Rector der Capelle des Heiligengeistes zu Lemgo, schließt vor dem Vicearchidiacon des Lemgoer Stuhls am 23. August 1394 einen Vergleich. (Lipp. Reg. II., 1425.)
1. Johann, Pfarrer von Heiligenkirchen, Rector der Capelle des Heiligengeistes zu Lemgo, schließt vor dem Vicearchidiacon des Lemgoer Stuhls am 23. August 1394 einen Vergleich. (Lipp. Reg. II., 1425.)
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Ihm folgte als erster lutherischer Prediger:
Ihm folgte als erster lutherischer Prediger:


1. 1541 Johann Deterdink. Dann
1. 1541 Johann Deterdink.  


2. 1565 Joachim Drepper, der bis hier bis zu seinem Tode 1595 verblieb.<ref>Wird auch 1598 in den Amtsprotokollen als der »selige Pastor zu Hilgenkirchen Herr Joachim Drepper« genannt: L 108 A Nr. 130, Amtsprotokolle Detmold 1596–1605, S. 172.</ref>
2. 1565 Joachim Drepper, der bis hier bis zu seinem Tode 1595 verblieb.<ref>Wird auch 1598 in den Amtsprotokollen als der »selige Pastor zu Hilgenkirchen Herr Joachim Drepper« genannt: L 108 A Nr. 130, Amtsprotokolle Detmold 1596–1605, S. 172.</ref>