Brokhauser Straße 77 (Brokhausen): Unterschied zwischen den Versionen

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==Gebäude==
==Gebäude==
Zweiständer-Fachwerkbau von 1577 (i), 4 Fache lang mit eingezogenem zweigeschossigem Kammerfach des 18. Jahrhunderts. Verbretterter Giebel, auf Hakenbalken und Rähmenden mit gekehlten Taubandknaggen vorkragend.<ref>Stiewe, Bauernhäuser 1996, S. 322.</ref> Die tragenden Hauptständer im Giebel sind durch beidseitige Kopfbänder hervorgehoben, auch die Ständer der niedrigen Längswände der Stallabseiten (Kübbungen) sind mit bogenförmig gereihten Kopfbändern versehen. Das linke Seitenschiff enthielt möglicherweise eine Zimmermannswerkstatt, im rechten Seitenschiff befanden sich ein Kuhstall, Futterkammer, Schlafkammer und eine Waschlucht mit Ausgussstein. Rechts neben der Lucht rundbogige Kammertür mit umlaufendem Taubandmuster. Offenes Herdfeuer am Ende der hohen Diele (Rekonstruktion im Lippischen Landesmuseum). Später angebautes Kammerfach des 18. Jahrhunderts mit heizbarer Stube und Schlafkammer. Ein Gefügemodell des Hauses befindet sich im Lippischen Landesmuseum Detmold.
Zweiständer-Fachwerkbau von 1577 (i), 4 Fache lang mit eingezogenem zweigeschossigem Kammerfach des 18. Jahrhunderts. Verbretterter Giebel, auf Hakenbalken und Rähmenden mit gekehlten Taubandknaggen vorkragend.<ref>Stiewe, Bauernhäuser 1996, S. 322.</ref> Die tragenden Hauptständer im Giebel sind durch beidseitige Kopfbänder hervorgehoben, auch die Ständer der niedrigen Längswände der Stallabseiten (Kübbungen) sind mit bogenförmig gereihten Kopfbändern versehen. Das linke Seitenschiff enthielt möglicherweise eine Zimmermannswerkstatt, im rechten Seitenschiff befanden sich ein Kuhstall, Futterkammer, Schlafkammer und eine Waschlucht mit Ausgussstein. Rechts neben der Lucht rundbogige Kammertür mit umlaufendem Taubandmuster, unten in Schlingen endend. Offenes Herdfeuer am Ende der hohen Diele (Rekonstruktion im Lippischen Landesmuseum). Später angebautes Kammerfach des 18. Jahrhunderts mit heizbarer Stube und Schlafkammer. Ein Gefügemodell des Hauses befindet sich im Lippischen Landesmuseum Detmold.


Vor dem linken Seitenschiff war ein jüngerer Stallvorbau des 19. Jahrhunderts vorgesetzt. Rechts vor dem Haus stand die kleinere Leibzucht, links der Schoppen.<ref>{{HansenHauswesen1982}}, S. 68.</ref>
Vor dem linken Seitenschiff war ein jüngerer Stallvorbau des 19. Jahrhunderts vorgesetzt. Rechts vor dem Haus stand die kleinere Leibzucht, links der Schoppen.<ref>{{HansenHauswesen1982}}, S. 68.</ref>
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1577 Hans Mesch [i].
1577 Hans Mesch [i].


Um 1617 Jobst Mesch.
Um 1617 Jobst Mesch. (Salbuch)


1782 Mesch.
1782 Mesch. (Salbuch)


1875 durch Erbschaft an Heinrich Mesch.<ref>LAV NRW OWL, L 101 C I (Lippische Salbücher und Katasterbücher), Nr. 54: Salbuch der Vogtei Detmold von 1854, S. 2182 f.</ref>
1875 durch Erbschaft an Heinrich Mesch.<ref>LAV NRW OWL, L 101 C I (Lippische Salbücher und Katasterbücher), Nr. 54: Salbuch der Vogtei Detmold von 1854, S. 2182 f.</ref>