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[[Datei:Hörste, Hof Weke, Leibzucht 846 1514.jpg|mini|Hörste, Hof Weke Nr. 36, Leibzucht, 16. Jahrhundert. Aufmaß von Gerhard Eitzen, Baupflegeamt Westfalen LWL-Archiv 846-1514]]
[[Datei:Hörste, Hof Weke, Leibzucht 846 1514.jpg|mini|Hörste, Hof Weke Nr. 36, Leibzucht, 16. Jahrhundert. Aufmaß von Gerhard Eitzen, Baupflegeamt Westfalen LWL-Archiv 846-1514]]
[[Datei:Scheune Weeke.jpg|mini|Scheune des Hofes Weeke. 2025, Foto: Dr. Horst Wissbrock]]
[[Datei:Scheune Weeke.jpg|mini|Scheune des Hofes Weeke. 2025, Foto: Dr. Horst Wissbrock]]
Laut Salbuch 1750 sind an Gebäuden auf dem Hof Weeke vorhanden ''das Wohn Hauß'', ''die Leibzucht'', d''ie barg oder Backhauß'' und ''der Schoppe''. Nach 1781 und 1829 unverändertem Bestand werden im Salbuch 1855 nur noch Wohnhaus und Leibzucht aufgeführt.
Laut Salbuch 1750 sind an Gebäuden auf dem Hof Weeke vorhanden ''das Wohn Hauß'', ''die Leibzucht'', ''die barg oder Backhauß'' und ''der Schoppe''. Nach 1781 und 1829 unverändertem Bestand werden im Salbuch 1855 nur noch Wohnhaus und Leibzucht aufgeführt.


1787 wird der Zustand der Gebäude im Rahmen der Zwangsverwaltung wie folgt beschrieben:<ref>LAV NRW OWL, L 92 T 1 Nr. 1236</ref>
1787 wird der Zustand der Gebäude im Rahmen der Zwangsverwaltung wie folgt beschrieben:<ref>LAV NRW OWL, L 92 T 1 Nr. 1236</ref>
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Das '''Leibzuchtshaus''' ist ein Dreiständerbau des 16. Jahrhunderts (um 1560-1580) von vier Fachen mit wetterseitiger Stallabseite (Kübbung), der Torbogen ist ohne Inschrift. Die verbretterten Giebel sind auf gekehlten Taubandknaggen vorgekragt, Haupt- und Eckständer mit gekehlten Kopfbändern.<ref>Vgl. Josef Schepers, Haus und Hof westfälischer Bauern, 1. Auflage Münster 1960, Taf. 169, dort unter dem falschen Hofnamen "Beeke".</ref> Das Gebäude steht etwas versteckt hinter Bäumen nördlich des Haupthauses.
Das '''Leibzuchtshaus''' ist ein Dreiständerbau des 16. Jahrhunderts (um 1560-1580) von vier Fachen mit wetterseitiger Stallabseite (Kübbung), der Torbogen ist ohne Inschrift. Die verbretterten Giebel sind auf gekehlten Taubandknaggen vorgekragt, Haupt- und Eckständer mit gekehlten Kopfbändern.<ref>Vgl. Josef Schepers, Haus und Hof westfälischer Bauern, 1. Auflage Münster 1960, Taf. 169, dort unter dem falschen Hofnamen "Beeke".</ref> Das Gebäude steht etwas versteckt hinter Bäumen nördlich des Haupthauses.
   
   
Aus Gebäudesteuer-Veränderungen geht hervor, dass auf dem Hof Weeke 1885 ein „Durchbau“ des Leibzuchtshauses vorgenommen wird, 1890 erfolgt dann der Neubau eines Schweinehauses.<ref>LAV NRW OWL, L 101 A III, Nr. 212 und Nr. 431</ref> Links, südöstlich des Haupthauses, erstreckt sich eine mächtige, bruchsteinerne Scheune.
Aus Gebäudesteuer-Veränderungen geht hervor, dass auf dem Hof Weeke 1885 ein „Durchbau“ des Leibzuchtshauses vorgenommen wurde, 1890 erfolgte dann der Neubau eines Schweinehauses.<ref>LAV NRW OWL, L 101 A III, Nr. 212 und Nr. 431</ref> Links, südöstlich des Haupthauses, erstreckt sich eine mächtige, bruchsteinerne Scheune aus der Zeit um 1910.


==Inschriften<ref>[https://www.nhv-ahnenforschung.de/Torbogen/lippe.htm Hausinschriftensammlung des Genealogischen Arbeitskreises im NHV]</ref>==
==Inschriften<ref>[https://www.nhv-ahnenforschung.de/Torbogen/lippe.htm Hausinschriftensammlung des Genealogischen Arbeitskreises im NHV]</ref>==