Akazienstraße Kirche (Hiddesen): Unterschied zwischen den Versionen

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Gebäudebeschreibung
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Glocken
 
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'''Ev.-ref. Kirche Hiddesen'''
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Die Glocken der ev.-ref. Kirche wurden 1952 bei A. Junker in Brilon und 1957 bei Gebr. Rincker in Sinn gegossen. Die vierte Glocke ist eine sog. Flüchtlingsglocke, auch als Leih- oder Patenglocke bezeichnet, aus Dünnow Kreis Stolp in Hinterpommern. Die Glocke fiel unter die Kriegsabgabe 1942 und lagerte auf dem Glockenfriedhof in Hamburg.
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==Orgel==


==Eigentümer==
==Eigentümer==

Aktuelle Version vom 30. August 2026, 18:00 Uhr

Akazienstraße Kirche (Hiddesen)
OrtsteilHiddesen
StraßeAkazienstraße (Hiddesen)
HausnummerKirche
Karte
Adressbuch von 1901

Ev.-ref. Kirche Hiddesen

Geschichte

Dort, wo heute das Hiddeser Postgebäude steht, wurde 1799 mit dem Bau einer Kapelle begonnen.[1] Die am 2. Juli 1800 eingeweihte Kapelle wurde 1902 an die Gemeinde Hiddesen verkauft und abgebrochen.[2]
In den Jahren 1951/1952 wurde die Kirche an der Akazienstraße nach Plänen des Hamburger Kirchenbaumeisters Gerhard Langmaack erbaut.

Gebäude

Alte Kapelle Hiddesen, um 1900
Foto: Ferdinand Düstersiek
Kirche Hiddesen, 2012, Foto: Tsungam

Verputzter, hell gestrichener Ziegelbau auf rechtckigem Grundriss mit Turm an der Südwestseite. Das Kirchendach ist mit braunen Hohlpfannen gedeckt. Altarraum im Norden um drei Stufen erhöht mit großem durch Betonstützen gegliedertem Buntglasfenster. Empore gegenüber auf der Südseite. Durch die üppige Verwendung von Holz im Innenraum besitzt die Kirche eine außergewöhnlich rustikale Atmosphäre.[3]

Inschriften

Glocken

Die Glocken der ev.-ref. Kirche wurden 1952 bei A. Junker in Brilon und 1957 bei Gebr. Rincker in Sinn gegossen. Die vierte Glocke ist eine sog. Flüchtlingsglocke, auch als Leih- oder Patenglocke bezeichnet, aus Dünnow Kreis Stolp in Hinterpommern. Die Glocke fiel unter die Kriegsabgabe 1942 und lagerte auf dem Glockenfriedhof in Hamburg. [4], [5]

Schlagton Gussjahr ⌀ in mm m in kg Inschrift
gis1 1957 956 520 Ich will den Herrn loben alle Zeit.
h1 1957 798 314 Trachtet nach dem, was oben ist.
cis2 1952 720 275 O Land, Land, Land, höre des Herrn Wort.
e2 k.A. 670 178 AVE MARIA

Orgel

Eigentümer

Ev.-ref. Kirchengemeinde Hiddesen

Pastoren

bis 1926 [6]

  • JJJJ

Literatur

  • Burkhard Meier, Lippische Kirchen, Detmold 2004

Quellen

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Burkhard Meier, Lippische Kirchen, Detmold 2004, S. 73
  2. Heute befindet sich am Standort der ehemaligen Post das Medizinische Zentrum Hiddesen.
  3. Natalie Schlik, Kirchenbau in Lippe 1945-2001, Detmold 2001, S. 9.
  4. Lippische Landeskirche, Archivbestand 07.17, Glockensachverständiger
  5. Ernst Wiesekopsieker, Die Glocken des Lipperlandes, 1970. Unveröffentlichtes Manuskript, Archiv der Lippischen Landeskirche 02.01.01 Nr. 3237
  6. Wilhelm Butterweck, Die Geschichte der Lippischen Landeskirche, Schötmar 1926, Seite 360 ff

Autor*innen

Wolfgang Kramer

Seitenhistorie

Seite erstellt am 10.03.2026 von Wolfgang Kramer

Letzte Änderung am: 30.08.2026 von Wolfgang Kramer