Lange Straße Kirche (Lage): Unterschied zwischen den Versionen

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'''Ev.-ref. Marktkirche Lage'''
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}}'''Ev.-ref. Marktkirche Lage'''
 
Im 9./10. Jh. entstanden, der heutige Bau im Wesentlichen 15. Jh.. Ausgrabungen haben ergeben, dass die Anfänge des Gotteshauses bereits im neunten oder zehnten Jahrhundert zu suchen sind. An der Kreuzung wichtiger Fernwege wurde direkt am Werreübergang eine Kirche errichtet.<ref Name="Meier">{{MeierLippischeKirchen2004}}, S. 113</ref>
Im 9./10. Jh. entstanden, der heutige Bau im Wesentlichen 15. Jh.. Ausgrabungen haben ergeben, dass die Anfänge des Gotteshauses bereits im neunten oder zehnten Jahrhundert zu suchen sind. An der Kreuzung wichtiger Fernwege wurde direkt am Werreübergang eine Kirche errichtet.<ref Name="Meier">{{MeierLippischeKirchen2004}}, S. 113</ref>


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==Glocken==
==Glocken==
Marienglocke von 1518 (i), Durchmesser 1,45 m, 1.900 kg. Inschrift: "Maria bin ick geheten des sal dit kerspel geneten, van allen quaden se behoden unde bistendich in allen noden. Walter Westerhus godt mi in  dem jar MCCCCCXVIII."<ref> B.Meyer,
die alten Glocken des lipp. Landes, S.21. Zit. nach {{MeierMarktkirche2008}}, S. 25.</ref> Die Glocke fiel unter die Kriegsabgabe 1942 und wurde für Rüstungszwecke zum Einschmelzen konfisziert, blieb jedoch verschont und wurde bei der Eisenhütte in Lünen wiedergefunden. Sie konnte 1948 nach Lage zurück gebracht werden.


Marienglocke von 1518 (i), Durchmesser 1,45 m, 1.900 kg. Inschrift: "Maria bin ick geheten des sal dit kerspel geneten, van allen quaden se behoden unde bistendich in allen noden. Walter Westerhus godt mi in  dem jar MCCCCCXVIII."<ref> B.Meyer,
Im Ersten Weltkrieg mussten die Glocken von 1754 und 1836 im Zuge der Kriegsabgabe 1917 abgegeben werden. Sie wurden im Kupferwerk Ilsenburg eingeschmolzen. Die von 1754 gegossen von Carl de Lapaix, die Inschrift lautete: "Johann Conrad Antze, zeitiger Prediger zur Lage, Töns Jobst Bade zu Waddenhausen und Johan Arend Johanning zu Ohrsen, Kirchendechen. Anno 1754 gos mich Carl de Lapaix". Ersetzt wurden sie 1925, gegossen von Heinrich Humpert/Brilon, 1,03 und 1,22 m Durchmesser, 630 und 1.200 kg. Die größere 1942 eingeschmolzen, nach 1950 durch eine Glocke von A. Junker/Brilon ersetzt.
die alten Glocken des lipp. Landes, S.21. Zit. nach {{MeierMarktkirche2008}}, S. 25.</ref> Die Glocke wurde 1942 für Rüstungszwecke zum Einschmelzen konfisziert, blieb jedoch verschont und wurde bei der Eisenhütte in Lünen wiedergefunden. 1948 kehrte sie nach Lage zurück.
<ref>[https://www.archive.nrw.de/archivsuche?link=BESTAND-A92x91131204366683920220210101553727 Lippische Landeskirche, Archivbestand 07.17, Glockensachverständiger]</ref>, <ref>{{WiesekopsiekerGlocken1970}}</ref><br />


Im Ersten Weltkrieg mussten die Glocken von 1754 und 1836 abgegeben werden. 1917 im Kupferwerk Ilsenburg eingeschmolzen. Die von 1754 gegossen von Carl de Lapaix, die Inschrift lautete: "Johann Conrad Antze, zeitiger Prediger zur Lage, Töns Jobst Bade zu Waddenhausen und Johan Arend Johanning zu Ohrsen, Kirchendechen. Anno 1754 gos mich Carl de Lapaix". Ersetzt wurden sie 1925, gegossen von Heinrich Humpert/Brilon, 1,03 und 1,22 m Durchmesser, 630 und 1.200 kg. Die größere 1942 eingeschmolzen, nach 1950 durch eine Glocke von A. Junker/Brilon ersetzt.
2002 erfolgte der Einbau eines Glockenspiels mit 13 kleinen Glocken.


2002 Einbau eines Glockenspiels aus 13 kleinen Glocken.
{| class="wikitable" style="text-align:center;"
| '''Schlagton''' || '''Gussjahr''' || '''&#8960; in mm''' || '''m in kg''' || '''Inschrift'''
|-
| '''c<sup>1</sup> ''' || 1518 || 1450 || 1900 || s.oben
|-
| '''g<sup>1</sup> ''' || 1925 || 1030 || 630 || Hoffnung läßt nicht zu Schanden werden.<br />Gegossen von Heinrich Humpert, Brilon. 1925
|-
| '''e<sup>1</sup> ''' || 1951 || k.A. || k.A. || Sei getreu bis in den Tod.<br />Ersatz für die eingeschmolzene Glocke von 1925 aus der Gießerei von A. Junker, Brilon.
|}


==Orgel==
==Orgel==