Neustadt 22 (Detmold): Unterschied zwischen den Versionen

Joachim Kleinmanns (Diskussion | Beiträge)
KKeine Bearbeitungszusammenfassung
Joachim Kleinmanns (Diskussion | Beiträge)
Zeile 97: Zeile 97:
===Palaisgarten===
===Palaisgarten===


1843 begann die Umgestaltung zu einem englischen Landschaftsgarten, die mit einer erheblichen Vergrößerung nach Süden auf rund 7,5 ha verbunden war. Pläne von Peter Joseph Lenné. Heimische Laubbäume wie Stieleiche, Linde, Bergahorn, Buche, teilweise in Gruppen gepflanzt (z. B. die Lindengruppe "12 Apostel"). Exotische Bäume wie Tulpenbaum (an der Nordseite des Palais), Kalifornische Flusszeder, Douglasie (an der Südwestseite des großen Rasens, 1827 in Europa eingeführt), und zwei Mammutbäume (hinter dem Rosengarten und am Schwanenteich). Diese beiden brachte Fürst Leopold III. 1858 von einer Italienreise mit, von anderen Reisen weitere exotische Bäume, etwa Sumpf- und Roteichen, eine Japanische Sicheltannen (vor der Stützmauer bei kleiner Kaskade), eine Kanadische Kiefer, einen Perückenstrauch und zwei Kalifornische Flusszedern. Solche Exoten sollten auf Besucher einen imposanten Eindruck machen. Um gleich nach der Pflanzung etwas kräftiger scheinende Bäume zu haben, wurden diese teilweise als Bündel gepflanzt, so etwa vier zusammengewachsene Blutbuchen. Nach dem Zweiten Weltkrieg waren noch "Berceaus", schattige Hainbuchengänge, in Resten vorhanden.
1843 begann die Umgestaltung zu einem englischen Landschaftsgarten, die mit einer erheblichen Vergrößerung nach Süden auf rund 7,5 ha verbunden war. Heimische Laubbäume wie Stieleiche, Linde, Bergahorn, Buche, teilweise in Gruppen gepflanzt (z. B. die Lindengruppe "12 Apostel"). Exotische Bäume wie Tulpenbaum (an der Nordseite des Palais), Kalifornische Flusszeder, Douglasie (an der Südwestseite des großen Rasens, 1827 in Europa eingeführt), und zwei Mammutbäume (hinter dem Rosengarten und am Schwanenteich). Diese beiden brachte Fürst Leopold III. 1858 von einer Italienreise mit, von anderen Reisen weitere exotische Bäume, etwa Sumpf- und Roteichen, eine Japanische Sicheltannen (vor der Stützmauer bei kleiner Kaskade), eine Kanadische Kiefer, einen Perückenstrauch und zwei Kalifornische Flusszedern. Solche Exoten sollten auf Besucher einen imposanten Eindruck machen. Um gleich nach der Pflanzung etwas kräftiger scheinende Bäume zu haben, wurden diese teilweise als Bündel gepflanzt, so etwa vier zusammengewachsene Blutbuchen. Nach dem Zweiten Weltkrieg waren noch "Berceaus", schattige Hainbuchengänge, in Resten vorhanden.


Die tiefste Stelle des Palaisgartens liegt an der Ecke [[Neustadt (Detmold)|Neustadt]] / [[Gartenstraße (Detmold)|Gartenstraße]] auf 142 m ü. NN. Die höchste Stelle hinter dem Streicherhaus (das südlichste der 4 Übungshäuser der Musikhochschule) auf 170 m ü. NN.
Die tiefste Stelle des Palaisgartens liegt an der Ecke [[Neustadt (Detmold)|Neustadt]] / [[Gartenstraße (Detmold)|Gartenstraße]] auf 142 m ü. NN. Die höchste Stelle hinter dem Streicherhaus (das südlichste der 4 Übungshäuser der Musikhochschule) auf 170 m ü. NN.