Kolonat 6 (Haustenbeck): Unterschied zwischen den Versionen

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==Geschichte==
==Geschichte==
*Nr. 6 Röhrmann („Winkels“). — Gegründet 1708.<ref>{{SprengerHaustenbeck1939}} S.200, S. 75, S 165.</ref>
*Nr. 6 Röhrmann („Winkels“). — Gegründet 1708.<ref>{{SprengerHaustenbeck1939}} S.200, S. 75, S 165.</ref>
*Umsiedlung 1939. Name(n) und neuer Wohnort: Röhrmann, Mose/Magdeburg.<ref>Göbel, Walter in {{PiesczekTruppenübungsplatz1994}},  S. 54 ff</ref>
*Umsiedlung 1939. Name(n) und neuer Wohnort: Röhrmann, Mose/Magdeburg.<ref>Walter Göbel in {{PiesczekTruppenübungsplatz1994}},  S. 54 ff</ref>





Version vom 13. Juli 2026, 15:12 Uhr

Kolonat 6 (Haustenbeck)
OrtsteilHaustenbeck
Straße-
Hausnummer-
Karte
Adressbuch von 1901Ja
GemeindeHaustenbeck
Hausnummer006

Ehemaliges Kolonat Nr. 6.[1]

Geschichte

  • Nr. 6 Röhrmann („Winkels“). — Gegründet 1708.[2]
  • Umsiedlung 1939. Name(n) und neuer Wohnort: Röhrmann, Mose/Magdeburg.[3]


Gebäude

Fachwerkhaus von 1758, 1822 umgebaut oder erweitert.

Bildbeschreibung Sprenger: "An der Sandstraße. Kolonat gegründet 1708. Das Bild zeigt das zur Zeit älteste Wohnhaus in Haustenbeck. Es wurde, nachdem der Winkelbauer ein neues Wohnhaus gebaut hatte, aber nur noch zu Wirtschaftszwecken benutzt. Besitzer umgesiedelt nach Mose bei Magdeburg."[4]

Röhrmann Nr. 6 "Winkels", 1937/1939, LLB HSA2,63a, Foto: Hans Sprenger

Vierständerbau von 1758 mit vermutlich später angefügten Abseiten, Gebäude 1822 am Wirtschaftsgiebel verlängert (2. Inschrift). Rechts vom Dielentor Stallabseite mit langer Fußstrebe und früherer Stalltür, links zwei Fenster der Stube. Schlichtes Fachwerk, vermutlich noch mit Lehmausfachung, Brettergiebel. Gebäude nach 1939 verschwunden, Hausstätte heute wüst.

Inschriften

Im Torbogen befanden sich zwei Inschriften:

„Johann Jobst Konrath Rörmann hat dieses Haus bauen lassen“ Anno 1758 M. Prasse

„Christoph Röhrmann und Sophie Oesterhaus die haben dies vorbauen lassen“ M. Conrad Jüsken, 13. Juni 1822

Eigentümer*innen, Bewohner*innen

  • 1901 Röhrmann, Wilhelm, Ziegler.[5]
  • 1926 Röhrmann, Wilhelm, Landwirt.[6]

Literatur

  • Hans Sprenger, Haustenbeck - Ein Buch der Erinnerungen, Detmold 1939
  • Heimat- und Verkehrsverein Oesterholz-Haustenbeck (Hg.): Haustenbeck 1659 - 1939 - 1989. Schlangen 1989
  • Hildegard Mehrmann (Hg.): Das ehemalige Haustenbeck in der Senne. Lage 1993
  • Uwe Piesczek (Hg.): Truppenübungsplatz Senne. Zeitzeuge einer hundertjährigen Militärgeschichte. Chronik. Bilder. Dokumente. Paderborn 1994

Quellen

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Hans Sprenger, Haustenbeck - Ein Buch der Erinnerungen, Detmold 1939, S. 200 ff.
  2. Hans Sprenger, Haustenbeck - Ein Buch der Erinnerungen, Detmold 1939 S.200, S. 75, S 165.
  3. Walter Göbel in Uwe Piesczek (Hg.): Truppenübungsplatz Senne. Zeitzeuge einer hundertjährigen Militärgeschichte. Chronik. Bilder. Dokumente. Paderborn 1994 , S. 54 ff
  4. Lippische Landesbibliothek Album Hans Sprenger
  5. Adressbuch für das Fürstenthum Lippe, Detmold 1901 Digitalisat, S. 206 ff.
  6. Adreßbuch des Landes Lippe, Detmold 1926 Digitalisat, S. 673 ff.

Autor*innen

Margit Lenniger, Olaf Biere

Seitenhistorie

Seite erstellt am 13.06.2026 von Olaf Biere

Letzte Änderung am: 13.07.2026 von Justus Hillebrand