Kolonat 30 (Hörste): Unterschied zwischen den Versionen

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Im Messbuch von 1730 erfasst Feldmesser Friemel a) ''Schapelers Hoff mit 4 gebäu'' und b) ''der Immenstandt''. In den Salbüchern 1752/53 und 1781 wird aufgeschlüsselt: 1. das Wohnhaus, 2. die Leibzucht, 3. ein Schoppe, 4. ein Backhaus.
Im Messbuch von 1730 erfasst Feldmesser Friemel a) ''Schapelers Hoff mit 4 gebäu'' und b) ''der Immenstandt''. In den Salbüchern 1752/53 und 1781 wird aufgeschlüsselt: 1. das Wohnhaus, 2. die Leibzucht, 3. ein Schoppe, 4. ein Backhaus.


Noch etwas näher an den tatsächlichen Gebäudebestand vor 200 Jahren führt möglicherweise eine 1821 gefertigte Skizze der Hofanlage Schapeler mit erläuternder Legende (vgl. Abbildung).<ref> LWL-Archivamt,Archiv Erpenburg, HS 143. Das historische (Reise-)Tagebuch des Friedrich C. D. von und zu Brenken (1790 - 1867) über eine ... Reise durch ... Westphalen ... und benachbarte Gebiete gibt den Eindruck des Autors von seinem Besuch auf dem Schapelerhof am 13. Mai 1821 wieder. </ref> Danach waren damals vorhanden: das (1807 errichtete ?) Wohnhaus des Hofbesitzers, zwei kleine Einliegerhäuser, ggfs. auch als Leibzucht nutzbar (eines davon 1813 erbaut), dazu jeweils ein Schweinestall, außerdem ein Backhaus und eine Hütte für den Bienenwärter.
Eine Vorstellung vom Gebäudebestand des Hofes vermittelt die 1821 gezeichnete Skizze der Hofanlage Schapeler mit erläuternder Legende von Friedrich C. D. Brenken (vgl. Abbildung).<ref> LWL-Archivamt,Archiv Erpenburg, HS 143. Das historische Reisetagebuch des Friedrich C. D. von und zu Brenken (1790 - 1867) über eine ''"Reise durch Westphalen und benachbarte Gebiete"'' gibt den Eindruck des Autors von seinem Besuch auf dem Schapelerhof am 13. Mai 1821 wieder. </ref> Danach waren damals vorhanden: das Wohnhaus des Hofbesitzers von 1807(?), ein Fettdielenhaus mit Kammerfach, und zwei kleine Einliegerhäuser, ggf. auch als Leibzucht nutzbar, eines davon 1813 erbaut, dazu jeweils ein Schweinestall, außerdem ein Backhaus und eine Hütte für den Bienenwärter.


'''Gebäude nach dem Lageplan von Brenken, 1821:'''
Wohnhaus von 1807 (?),  Vierständerbau mit Brettergiebeln, Fettdielenhaus mit Kammerfach.
Aus den Anfangsjahren der Ära Krecke sind kleinere Baumaßnahmen belegt: Umbau Schuppen zur Scheune (1911), Stallanbau an Wohnhaus (1914), Neubau Schweinestall (1916).<ref> LAV NRW OWL, D 23 B (Detmold), Hörste Bd. 3 Bl. 23 bzw. 83 </ref> Die Leibzucht des Hofes wurde 1957 abgebrochen.<ref> LAV NRW OWL, L 107 C Nr. 112, S. 118 </ref>
Aus den Anfangsjahren der Ära Krecke sind kleinere Baumaßnahmen belegt: Umbau Schuppen zur Scheune (1911), Stallanbau an Wohnhaus (1914), Neubau Schweinestall (1916).<ref> LAV NRW OWL, D 23 B (Detmold), Hörste Bd. 3 Bl. 23 bzw. 83 </ref> Die Leibzucht des Hofes wurde 1957 abgebrochen.<ref> LAV NRW OWL, L 107 C Nr. 112, S. 118 </ref>