Neue Torstraße 14 (Blomberg): Unterschied zwischen den Versionen
→Eigentümer*innen, Bewohner*innen: Text zur Besitzergeschichte ergänzt. |
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1560 Nach der von Emil Zeiß überlieferten lateinischen Inschrift wurde das Haus Dezember 1560 (TER QVINGENTOS ET SEXAGINTA DECEMBRES) von IVSTVS PIDERITIVS, Jobst oder Jodocus Piderit (latinisiert zu Justus Pideritius) erbaut. Justus Piderit war ein Sohn von Mauritz Piderit, dem ersten lutherishen Pfarrer in Lemgo und amtierte von 1557 bis zu seinem Tod 1584 als lutherischer Pfarrer in Blomberg. Er war der Vater und Amtsvorgänger des Blomberger Pfarrers Johannes Piderit (1559-1637, amt. 1584-1628), des Verfassers der 1627 zu Rinteln gedruckten "Chronik der Grafschaft Lippe" (''Chronikon Comitatus Lippiae'').<ref>Deutsches Geschlechterbuch 72, 1931, S. 268.</ref> | 1560 Hausbau: Nach der von Emil Zeiß überlieferten lateinischen Inschrift wurde das Haus im Dezember 1560 (TER QVINGENTOS ET SEXAGINTA DECEMBRES) von IVSTVS PIDERITIVS, Jobst oder Jodocus Piderit (latinisiert zu Justus Pideritius) erbaut. Justus Piderit war ein Sohn von Mauritz Piderit, dem ersten lutherishen Pfarrer in Lemgo und amtierte von 1557 bis zu seinem Tod 1584 als lutherischer Pfarrer in Blomberg. Er war der Vater und Amtsvorgänger des Blomberger Pfarrers Johannes Piderit (1559-1637, amt. 1584-1628), des Verfassers der 1627 zu Rinteln gedruckten "Chronik der Grafschaft Lippe" (''Chronikon Comitatus Lippiae'').<ref>Deutsches Geschlechterbuch 72, 1931, S. 268.</ref> | ||
1584 Nach dem Tod von Justus Piderit erwirbt Franz Höcker, Amtmann in Barntrup und Sohn des Blomberger Amtmannes Johann Höcker (den Rolf als Bauherrn angenommen hatte), das Haus. Um 1586 heiraten Franz Höcker und Anna von der Hoya, eine illgitime Nachfahrin der Grafen von Hoya.<ref>Bechtel u.a., Bernhard VII. (2013), S. 188 und 189f.; zu den Besitzverhältnissen des Hauses s. dagegen Stiewe, Bernhardiner-Bauten (2013), S. 46ff.</ref> | 1584 Nach dem Tod von Justus Piderit erwirbt Franz Höcker, Amtmann in Barntrup und Sohn des Blomberger Amtmannes Johann Höcker (den Rolf als Bauherrn angenommen hatte), das Haus. Um 1586 heiraten Franz Höcker und Anna von der Hoya, eine illgitime Nachfahrin der Grafen von Hoya.<ref>Bechtel u.a., Bernhard VII. (2013), S. 188 und 189f.; zu den Besitzverhältnissen des Hauses s. dagegen Stiewe, Bernhardiner-Bauten (2013), S. 46ff.</ref> | ||