Kolonat 114 (Haustenbeck): Unterschied zwischen den Versionen

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==Gebäude==
==Gebäude==
1939: "Unter den Haustenbecker Gehöften hat dieses eine besondere Stellung gehabt. Der Hof wurde bei der Gründung Haustenbecks vom Hofbarbierer Elgershausen als sattelfreies Gut erbaut, war dann in den Händen der Familie Krecke, dann Besitz des Präsidenten Adam Henrich von Kotzenberg "Präsidentenhof"). Er ging Mitte des 18. Jahrhunderts von Kotzenbergs Erben in Staatsbesitz über und wurde von Ernst Henrich Poppe in Erbpacht genommen. Seitdem ist der Hof in den Händen der Familie."<ref>Lippische Landesbibliothek Album Hans Sprenger</ref>
[[Datei:HAU 114 HSA 249a.jpg|mini|Poppen Hof, 1937/1939, LLB HSA 2,49a, Foto: Hans Sprenger. ]]


==Inschriften==
==Inschriften==
1939: "In eine Außenwand am Poppen Hofe war ein Wappen eingemauert. Oben die Jahreszahl 1681, unten die Namen des Grafen Simon Henrich und seiner Gemahlin Amelie, in der Mitte das Doppelwappen, das die Häuser Lippe und Dohna bezeichnet.
Das Wappen hat zu Poppen Hof keine eigentliche Beziehung. 1681 war das Gut im Privatbesitz der Familie Krecke zu Oesterholz. Es wurde erst Staatsdomäne um die Mitte des 19. Jahrhunderts. Der Präsident Adam henrich von Kotzenberg, der das Gut nach den Kreckes im Besitz hatte, hätte gewiß sein eigenes Adelswappen dort angebracht. Es ist also nicht gut zu sagen, wann das Wappen nach Haustenbeck gekommen ist."<ref>Lippische Landesbibliothek Album Hans Sprenger</ref>
[[Datei:HAU 114 HSA 249b.jpg|mini|Wappen am Poppen Hof, 1937/1939, LLB HSA 2,49b, Foto: Hans Sprenger. ]]


==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==

Version vom 10. Juli 2026, 21:23 Uhr

Kolonat 114 (Haustenbeck)
OrtsteilHaustenbeck
Straße-
Hausnummer-
Karte
Adressbuch von 1901Ja
GemeindeHaustenbeck
Hausnummer114

Ehemaliges Kolonat Nr. 114.[1]

Geschichte

  • Nr. 114 Dreimann. — Poppen Hof. Nr. seit 1849 geführt. [2]
  • Umsiedlung 1939. Name(n) und neuer Wohnort: Dreimann, Wellentrup/Lippe.[3]

Gebäude

1939: "Unter den Haustenbecker Gehöften hat dieses eine besondere Stellung gehabt. Der Hof wurde bei der Gründung Haustenbecks vom Hofbarbierer Elgershausen als sattelfreies Gut erbaut, war dann in den Händen der Familie Krecke, dann Besitz des Präsidenten Adam Henrich von Kotzenberg "Präsidentenhof"). Er ging Mitte des 18. Jahrhunderts von Kotzenbergs Erben in Staatsbesitz über und wurde von Ernst Henrich Poppe in Erbpacht genommen. Seitdem ist der Hof in den Händen der Familie."[4]

Poppen Hof, 1937/1939, LLB HSA 2,49a, Foto: Hans Sprenger.

Inschriften

1939: "In eine Außenwand am Poppen Hofe war ein Wappen eingemauert. Oben die Jahreszahl 1681, unten die Namen des Grafen Simon Henrich und seiner Gemahlin Amelie, in der Mitte das Doppelwappen, das die Häuser Lippe und Dohna bezeichnet. Das Wappen hat zu Poppen Hof keine eigentliche Beziehung. 1681 war das Gut im Privatbesitz der Familie Krecke zu Oesterholz. Es wurde erst Staatsdomäne um die Mitte des 19. Jahrhunderts. Der Präsident Adam henrich von Kotzenberg, der das Gut nach den Kreckes im Besitz hatte, hätte gewiß sein eigenes Adelswappen dort angebracht. Es ist also nicht gut zu sagen, wann das Wappen nach Haustenbeck gekommen ist."[5]

Wappen am Poppen Hof, 1937/1939, LLB HSA 2,49b, Foto: Hans Sprenger.

Eigentümer*innen, Bewohner*innen

  • 1901 Poppe, Friz, Landwirth und Müller. Filges, Karl, Ziegler. Multhaupt, Ludwig, Gastwirth. Vertreter der Lippischen Landes-Zeitung. — Siehe Inserat. Niere, Friz, Ziegler. Schulte, Friz, Ziegler.[6]
  • 1926 Poppe, Marie, Landwirtin und Mühlenbesitzerin; Bierwirth, Wilhelm, Landwirt; Schmaske, Heinrich, Heizer.[7]

Literatur

  • Hans Sprenger, Haustenbeck - Ein Buch der Erinnerungen, Detmold 1939
  • Heimat- und Verkehrsverein Oesterholz-Haustenbeck (Hg.): Haustenbeck 1659 - 1939 - 1989. Schlangen 1989
  • Hildegard Mehrmann (Hg.): Das ehemalige Haustenbeck in der Senne. Lage 1993
  • Uwe Piesczek (Hg.): Truppenübungsplatz Senne. Zeitzeuge einer hundertjährigen Militärgeschichte. Chronik. Bilder. Dokumente. Paderborn 1994

Quellen

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Hans Sprenger, Haustenbeck - Ein Buch der Erinnerungen, Detmold 1939, S. 200 ff.
  2. Hans Sprenger, Haustenbeck - Ein Buch der Erinnerungen, Detmold 1939, S. 24, 53 f., 75, 76, 80, 84, 170, 184
  3. Göbel, Walter in Uwe Piesczek (Hg.): Truppenübungsplatz Senne. Zeitzeuge einer hundertjährigen Militärgeschichte. Chronik. Bilder. Dokumente. Paderborn 1994 , S. 54 ff
  4. Lippische Landesbibliothek Album Hans Sprenger
  5. Lippische Landesbibliothek Album Hans Sprenger
  6. Adressbuch für das Fürstenthum Lippe, Detmold 1901 Digitalisat, S. 206 ff.
  7. Adreßbuch des Landes Lippe, Detmold 1926 Digitalisat, S. 673 ff.

Autor*innen

Olaf Biere

Seitenhistorie

Seite erstellt am 08.07.2026 von Olaf Biere

Letzte Änderung am: 10.07.2026 von Olaf Biere