Kolonat 6 (Haustenbeck): Unterschied zwischen den Versionen
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Vierständerbau von 1758 mit vermutlich später angefügten Abseiten. Rechts vom Dielentor Stallabseite mit langer Fußstrebe und früherer Stalltür, links zwei Fenster der Stube. Schlichtes Fachwerk, vermutlich noch mit Lehmausfachung, Brettergiebel. Gebäude nach 1939 verschwunden, Hausstätte heute wüst. | Vierständerbau von 1758 mit vermutlich später angefügten Abseiten, Gebäude 1822 am Wirtschaftsgiebel verlängert (2. Inschrift). Rechts vom Dielentor Stallabseite mit langer Fußstrebe und früherer Stalltür, links zwei Fenster der Stube. Schlichtes Fachwerk, vermutlich noch mit Lehmausfachung, Brettergiebel. Gebäude nach 1939 verschwunden, Hausstätte heute wüst. | ||
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Version vom 13. Juli 2026, 07:43 Uhr
| Kolonat 6 (Haustenbeck) | |
|---|---|
| Ortsteil | Haustenbeck |
| Straße | - |
| Hausnummer | - |
| Karte | |
| Adressbuch von 1901 | Ja |
| Gemeinde | Haustenbeck |
| Hausnummer | 006 |
Ehemaliges Kolonat Nr. 6.[1]
Geschichte
- Nr. 6 Röhrmann („Winkels“). — Gegründet 1708.[2]
- Umsiedlung 1939. Name(n) und neuer Wohnort: Röhrmann, Mose/Magdeburg.[3]
Gebäude
Fachwerkhaus von 1758, 1822 umgebaut oder erweitert.
Bildbeschreibung Sprenger: "An der Sandstraße. Kolonat gegründet 1708. Das Bild zeigt das zur Zeit älteste Wohnhaus in Haustenbeck. Es wurde, nachdem der Winkelbauer ein neues Wohnhaus gebaut hatte, aber nur noch zu Wirtschaftszwecken benutzt. Besitzer umgesiedelt nach Mose bei Magdeburg."[4]

Vierständerbau von 1758 mit vermutlich später angefügten Abseiten, Gebäude 1822 am Wirtschaftsgiebel verlängert (2. Inschrift). Rechts vom Dielentor Stallabseite mit langer Fußstrebe und früherer Stalltür, links zwei Fenster der Stube. Schlichtes Fachwerk, vermutlich noch mit Lehmausfachung, Brettergiebel. Gebäude nach 1939 verschwunden, Hausstätte heute wüst.
Inschriften
Im Torbogen befanden sich zwei Inschriften:
„Johann Jobst Konrath Rörmann hat dieses Haus bauen lassen“ Anno 1758 M. Prasse
„Christoph Röhrmann und Sophie Oesterhaus die haben dies vorbauen lassen“ M. Conrad Jüsken, 13. Juni 1822
Eigentümer*innen, Bewohner*innen
Literatur
- Hans Sprenger, Haustenbeck - Ein Buch der Erinnerungen, Detmold 1939
- Heimat- und Verkehrsverein Oesterholz-Haustenbeck (Hg.): Haustenbeck 1659 - 1939 - 1989. Schlangen 1989
- Hildegard Mehrmann (Hg.): Das ehemalige Haustenbeck in der Senne. Lage 1993
- Uwe Piesczek (Hg.): Truppenübungsplatz Senne. Zeitzeuge einer hundertjährigen Militärgeschichte. Chronik. Bilder. Dokumente. Paderborn 1994
Quellen
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ Hans Sprenger, Haustenbeck - Ein Buch der Erinnerungen, Detmold 1939, S. 200 ff.
- ↑ Hans Sprenger, Haustenbeck - Ein Buch der Erinnerungen, Detmold 1939 S.200, S. 75, S 165.
- ↑ Göbel, Walter in Uwe Piesczek (Hg.): Truppenübungsplatz Senne. Zeitzeuge einer hundertjährigen Militärgeschichte. Chronik. Bilder. Dokumente. Paderborn 1994 , S. 54 ff
- ↑ Lippische Landesbibliothek Album Hans Sprenger
- ↑ Adressbuch für das Fürstenthum Lippe, Detmold 1901 Digitalisat, S. 206 ff.
- ↑ Adreßbuch des Landes Lippe, Detmold 1926 Digitalisat, S. 673 ff.
Autor*innen
Seitenhistorie
Seite erstellt am 13.06.2026 von Olaf Biere
Letzte Änderung am: 13.07.2026 von Heinrich Stiewe