Kolonat 6 (Haustenbeck): Unterschied zwischen den Versionen

K Textersetzung - „Göbel, Walter“ durch „Walter Göbel“
Margit Lenniger (Diskussion | Beiträge)
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Ehemaliges Kolonat Nr. 6.<ref>{{SprengerHaustenbeck1939}}, S. 200 ff.</ref>
Ehemaliges Kolonat Nr. 6 wurde 1708 gegründet. Die Besitzer Röhrmann trugen den Beinamen „Winkels“.<ref>{{SprengerHaustenbeck1939}}, S. 200 ff., S. 75, S. 165</ref>
==Geschichte==
==Geschichte==
*Nr. 6 Röhrmann („Winkels“). — Gegründet 1708.<ref>{{SprengerHaustenbeck1939}} S.200, S. 75, S 165.</ref>
Der in der ersten Torbalkeninschrift genannte Erbauer Johann Jobst Conrad Röhrmann („Jobst Konradt Rörmann“) wurde am 3.12.1732 in Haustenbeck geboren. Am 16. November 1758 heiratete er Catharine Marie Louise Kelle. Er starb am 13. Dezember 1775, seine Frau am 30. Mai 1798.<ref>Forschungen Walter Göbel, Manuskript.</ref>
*Umsiedlung 1939. Name(n) und neuer Wohnort: Röhrmann, Mose/Magdeburg.<ref>Walter Göbel in {{PiesczekTruppenübungsplatz1994}},  S. 54 ff</ref>
 
Im Jahr 1769 zählten zum Haushalt des Paares Röhrmann drei Söhnen unter 10 Jahren, eine Tochter unter zehn Jahren und eine verwandte Person. An Vieh besaßen sie zwei Pferde, vier Kühe und eine Ziege.<ref>L 92 Z Nr. 1450, S. 98f.</ref>
 
Wenige Jahre später (1776) lebte die Witwe Röhrmann allein mit zwei Söhnen und zwei Töchter und einem Knecht(?) auf der Stätte. An Vieh besaß sie vier Kühe und ein Rind.<ref>L 92 Z Nr. 1448, S. 112f.</ref>
 
Das in der zweiten Inschrift genannte Besitzerpaar Christoph Röhrmann (* 2.12.1793, † 19.1.1845) und Sophie Oesterhaus modo Linnemann (* 1.6.1801, † 20.3.1867) hatten das Haus kurz nach ihrer Eheschließung am 7.10.1821 erweitern lassen.<ref>Forschungen Walter Göbel, Manuskript.</ref>
 
Im Jahr 1828 zählten zum Haushalt der Besitzer Röhrmann ein Sohn, eine Tochter und ein Dienstbote. Auf dem Kolonat lebte ebenfalls das Leibzüchterpaar mit eine Tochter.<ref>L 92 Z Nr. 1451, S. 205.</ref>
 
Das Fachwerkhaus diente der Familie Röhrmann bis 1930 als Wohnhaus. Dann wurde nebenan ein massives Steinhaus (s. Foto, linker Bildrand) gebaut. Das alte Fachwerkhaus diente ab da nur noch als Viehstall oder Scheune.<ref>Forschungen Walter Göbel, Manuskript.</ref>
 
Letzter Besitzer war Wilhelm Röhrmann, der am 6.4.1938 mit Famile auf einen Hof nach Mose in der Umgebung von Magdeburg verzog.<ref>Forschungen Walter Göbel, Manuskript; Walter Göbel in {{PiesczekTruppenübungsplatz1994}},  S. 54 ff.</ref>




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==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==
* 1758 Johann Jobst Conrad Röhrmann (* 3.12.1732, † 13.12.1775)  16.11.1758 oo  Catharine Marie Louise Kelle
* Christoph Röhrmann (* 2.12.1793, † 19.1.1845) 7.10.1821 oo  Sophie Oesterhaus
* 1901 Röhrmann, Wilhelm, Ziegler.<ref>{{LippeAdressbuch1901}}, S. 206 ff.</ref>
* 1901 Röhrmann, Wilhelm, Ziegler.<ref>{{LippeAdressbuch1901}}, S. 206 ff.</ref>
* 1926 Röhrmann, Wilhelm, Landwirt.<ref>{{LippeAdressbuch1926}}, S. 673 ff.</ref>
* 1926 Röhrmann, Wilhelm, Landwirt.<ref>{{LippeAdressbuch1926}}, S. 673 ff.</ref>
 
* 1938 Wilhelm Röhrmann
==Literatur==
==Literatur==
*{{SprengerHaustenbeck1939}}
*{{SprengerHaustenbeck1939}}