Kolonat 30 (Hörste): Unterschied zwischen den Versionen
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Der Hof Schapeler | Der Hof Schapeler oder Wohnplatz „auf dem Schapeler“, ehemals [[Hörste]] Nr. 30, war ein Gehöft in extremer Alleinlage zwischen Hörste bzw. Stapelage (Entfernung: ca. 4 bzw. 3 km Luftlinie), Stukenbrock (ca. 4 km Luftlinie) und der heutigen Südstadt Oerlinghausen (ebenfalls ca. 4 km Luftlinie). Die Entstehung an diesem einsamen Ort ist einer geologischen Besonderheit geschuldet: Mitten in der weiten Sennelandschaft - einem Meer von äußerst unfruchtbarem Sand - ragt um „den Schapeler“ einer Insel gleich schwerer, das Wasser haltender Boden an die Oberfläche, so dass hier halbwegs auskömmlicher Ackerbau in der Senne möglich war. | ||
Als ehemalige Kötterstätte des Gutes Stapelage gehörte die Stätte Schapeler Zeit ihres Bestehens (vor 1600 – 1962) zur Bauerschaft Hörste-Stapelage, während ihr | Als ehemalige Kötterstätte des Gutes Stapelage gehörte die Stätte Schapeler Zeit ihres Bestehens (vor 1600 – 1962) zur Bauerschaft Hörste-Stapelage, während ihr Standort 1970 mit der Stapelager Senne nach Augustdorf umgemeindet wurde. Als Hörster Stätte wurde der Sennehof Schapeler ab 1766 unter der Hausnummer 30 geführt. | ||
==Geschichte== | ==Geschichte== | ||