Kirchweg Kirche (Heiligenkirchen): Unterschied zwischen den Versionen

Markierungen: Mobile Bearbeitung Mobile Web-Bearbeitung
Joachim Kleinmanns (Diskussion | Beiträge)
Keine Bearbeitungszusammenfassung
 
Zeile 6: Zeile 6:
|Quartiersnummer=-
|Quartiersnummer=-
|Adressbuch1901=Nein
|Adressbuch1901=Nein
}}
}}'''Ev.-ref. Kirche Heiligenkirchen'''<br />
'''Ev.-ref. Kirche Heiligenkirchen'''<br />
Die Kirche wurde Ende des 8. Jh. bis Mitte 10. Jh. gegründet und in mehreren Phasen erneuert bzw. erweitert.  
Die Kirche wurde Ende des 8. Jh. bis Mitte 10. Jh. gegründet und in mehreren Phasen erneuert bzw. erweitert.  
==Standort==
==Standort==
Zeile 95: Zeile 94:


Der Detmolder Künstler [https://lippelex.de/index.php?title=Ehlers,_Karl_(1904-1973) Karl Ehlers] (1904–1973) schuf eine neue schlichte Ausstattung mit Altar, Ambo und Taufbecken aus Sandstein, die noch heute in Gebrauch ist.  
Der Detmolder Künstler [https://lippelex.de/index.php?title=Ehlers,_Karl_(1904-1973) Karl Ehlers] (1904–1973) schuf eine neue schlichte Ausstattung mit Altar, Ambo und Taufbecken aus Sandstein, die noch heute in Gebrauch ist.  
Die entfernte Heeren-Orgel von 1791, deren Pfeifen im Ersten Weltkrieg abgeliefert werden mussten und eingeschmolzen wurden, konnte schon 1919 ersetzt werden.<ref> {{ButterweckGeschichte1926}}, S. 414. </ref> Die Gemeinde brachte dazu 1918 innerhalb weniger Tage 5000 Mark an Spenden auf. Diese auf der Westempore stehende Orgel wurde 1973 durch eine Orgel auf der Chorempore ersetzt. Der laut Inschrift 1700 gebaute barocke Orgelprospekt stammt aus der Herforder Werkstatt von Hinrich Klausing. Bis 1894 stand er in der Kirche von [[Bösingfeld]], wurde dann ausgebaut und zuletzt im Westfälischen Freilichtmuseum Detmold (jetzt: LWL-Freilichtmuseum) eingelagert. Die Firma Tombusch aus Ascheberg restaurierte ihn, ergänzte abgängige Teile und stellte das Orgelgehäuse am neuen Standort auf. Das neue Orgelwerk baute die Saarbrücker Firma Walcker. Das Instrument hat 15 Register (Pfeifenreihen gleicher Klangfarbe), zwei Manuale (Klaviaturen) und ein Pedal.<ref>Westfalen 53, 1975, S. 477.</ref> "Der 1972 in den Kirchenraum übertragene und ergänzte Orgelprospekt von 1700 wurde 1974 nach historischen Vorbildern farbig gefaßt."<ref>Westfalen 1978, S. 458.</ref> Schon nach 13 Jahren, 1986, war eine Erneuerung der Orgel notwendig, welche die Firma Steinmann aus Vlotho ausführte.


1977 wurden das Kirchturmdach an West- und Nordseite mit Schiefer neu gedeckt.<ref> Westfalen 1984, S. 499.</ref>
1977 wurden das Kirchturmdach an West- und Nordseite mit Schiefer neu gedeckt.<ref> Westfalen 1984, S. 499.</ref>
Zeile 107: Zeile 104:


==Orgel==
==Orgel==
Die entfernte Heeren-Orgel von 1791, deren Pfeifen im Ersten Weltkrieg abgeliefert werden mussten und eingeschmolzen wurden, konnte schon 1919 ersetzt werden.<ref> {{ButterweckGeschichte1926}}, S. 414. </ref> Die Gemeinde brachte dazu 1918 innerhalb weniger Tage 5000 Mark an Spenden auf. Diese auf der Westempore stehende Orgel wurde 1973 durch eine Orgel auf der Chorempore ersetzt. Der laut Inschrift 1700 gebaute barocke Orgelprospekt stammt aus der Herforder Werkstatt von Hinrich Klausing. Bis 1894 stand er in der Kirche von [[Bösingfeld]], wurde dann ausgebaut und zuletzt im Westfälischen Freilichtmuseum Detmold (jetzt: LWL-Freilichtmuseum) eingelagert. Die Firma Tombusch aus Ascheberg restaurierte ihn, ergänzte abgängige Teile und stellte das Orgelgehäuse am neuen Standort auf. Das neue Orgelwerk baute die Saarbrücker Firma Walcker. Das Instrument hat 15 Register (Pfeifenreihen gleicher Klangfarbe), zwei Manuale (Klaviaturen) und ein Pedal.<ref>Westfalen 53, 1975, S. 477.</ref> "Der 1972 in den Kirchenraum übertragene und ergänzte Orgelprospekt von 1700 wurde 1974 nach historischen Vorbildern farbig gefaßt."<ref>Westfalen 1978, S. 458.</ref> Schon nach 13 Jahren, 1986, war eine Erneuerung der Orgel notwendig, welche die Firma Steinmann aus Vlotho ausführte.


==Liturgisches Gerät==
==Liturgisches Gerät==