Istruper Straße 31 (Wellentrup): Unterschied zwischen den Versionen

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'''Viehhaus von 1897''' (Feuerversicherungsakte): Langgestreckter Bruchsteinbau mit mittiger Querdiele, "preußische Kappendecken" aus Beton mit Doppel-T-Trägern und Gusseisensäulen, großer Dachboden mit Kniestock (Maurermeister Carell, Istrup). Das Gebäude enthielt ursprünglich (von Süden nach Norden) Kuhstall, Futterdiele, Pferdestall und Schweinestall.
'''Viehhaus von 1897''' (Feuerversicherungsakte): Langgestreckter Bruchsteinbau mit mittiger Querdiele, "preußische Kappendecken" aus Beton mit Doppel-T-Trägern und Gusseisensäulen, großer Dachboden mit Kniestock (Maurermeister Carell, Istrup). Das Gebäude enthielt ursprünglich (von Süden nach Norden) Kuhstall, Futterdiele, Pferdestall und Schweinestall.


'''Scheune von 1900''' (Inschrift): Große Bansenscheune mit vier Querdurchfahrten, Sandsteinquaderfassade. Rückseite wiederverwendetes Fachwerk einer älteren Scheune aus der Mitte des 19. Jh. (Zimmermeister Lesemann, Blomberg). 1935 wurden in Scheune und Viehhaus elektrische Höhen- und Querförderer der Firma Osterrieder, Memmingen, eingebaut, um Bansen bzw. Dachboden leichter mit Getreidegarben bzw. Heu- und Strohballen beschicken zu können.
'''Scheune von 1900''' (Inschrift): Große Bansenscheune mit vier Querdurchfahrten, Sandsteinquaderfassade. Rückseite wiederverwendetes Fachwerk einer älteren Scheune aus der Mitte des 19. Jh. (Zimmermeister Lesemann, Blomberg). 1935 wurden in Scheune und Viehhaus elektrische Höhen- und Querförderer der Firma Osterrieder, Memmingen, eingebaut, um Bansen bzw. Dachboden leichter mit Getreidegarben bzw. Heu- und Strohballen beschicken zu können.<ref>https://www.landtechnik-historisch.de/historische-landmaschinen-von-a-bis-z/o/osterrieder-gesellschaft-mbh-ogm/</ref>


'''Wohnhausneubau von 1998''' (anstelle des 1977 abgebrochenen alten Hauses, Istruper Straße 31A): Zweigeschossiger verputzter Traufenbau, dreiachsige Fassade zum Hof mit Mitteleingang und kleinem Dreiecksgiebel.
'''Wohnhausneubau von 1998''' (anstelle des 1977 abgebrochenen alten Hauses, Istruper Straße 31A): Zweigeschossiger verputzter Traufenbau, dreiachsige Fassade zum Hof mit Mitteleingang und kleinem Dreiecksgiebel.