Schlossplatz (Detmold): Unterschied zwischen den Versionen
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[[Datei:DT-Schlossplatz_1_D_19.png|thumb|Schlossplatz, Kopie eines Lageplans von ca. 1770, W. Schönfeld 1883, LLB: 1 D 19]] | [[Datei:DT-Schlossplatz_1_D_19.png|thumb|Schlossplatz, Kopie eines Lageplans von ca. 1770, W. Schönfeld 1883, LLB: 1 D 19]] | ||
Ab 1780 wurde die heute noch bestehende Randbebauung des Schlossplatzes begonnen. Den Entwurf schuf der 1775 nach Detmold berufene Landbaumeister [https://lippelex.de/index.php?title=Teudt,_Johann_Christian_(1741-1814) Christian Teudt]. Er integrierte das bestehende Dikasterialgebäude in eine Anlage aus Eckpavillons mit langgestreckten Flügeln dazwischen. Pavillon I lag am Burggraben, [[Lange Straße 42 (Detmold)|Pavillon II]] bildete die Ecke an der Langen Straße. Von hier bis zum [[Schlossplatz 3 (Detmold)|Pavillon III]] war ein [[Lange Straße 44/46 (Detmold)|Remisenflügel]] untergebracht. Zwischen Pavillon III und IV öffnete sich der Schlossplatz optisch mit einem Gitter zu Langen Straße, wiewohl das Gittertor in seiner Mitte von der [[Lange Straße 58 (Detmold)|Schlosswache]] (in Pavillon IV untergebracht) kontrolliert wurde. Vor der Schlosswache standen die in den Freiheitskriegen erbeuteten französischen Kanonen, die sich heute im Schlosshof befinden. Zwischen Schlosswache und [[Lange Straße 68/70 (Detmold)|Pavillon V]], der Stallmeisterwohnung, lag ein weiterer [[Lange Straße 60–66 (Detmold)|Remisenflügel]]. Nach Norden, wo der Faule Graben | Ab 1780 wurde die heute noch bestehende Randbebauung des Schlossplatzes begonnen. Den Entwurf schuf der 1775 nach Detmold berufene Landbaumeister [https://lippelex.de/index.php?title=Teudt,_Johann_Christian_(1741-1814) Christian Teudt]. Er integrierte das bestehende Dikasterialgebäude in eine Anlage aus Eckpavillons mit langgestreckten Flügeln dazwischen. Pavillon I lag am Burggraben, [[Lange Straße 42 (Detmold)|Pavillon II]] bildete die Ecke an der Langen Straße. Von hier bis zum [[Schlossplatz 3 (Detmold)|Pavillon III]] war ein [[Lange Straße 44/46 (Detmold)|Remisenflügel]] untergebracht. Zwischen Pavillon III und IV öffnete sich der Schlossplatz optisch mit einem Gitter zu Langen Straße, wiewohl das Gittertor in seiner Mitte von der [[Lange Straße 58 (Detmold)|Schlosswache]] (in Pavillon IV untergebracht) kontrolliert wurde. Vor der Schlosswache standen die in den Freiheitskriegen erbeuteten französischen Kanonen, die sich heute im Schlosshof befinden. Zwischen Schlosswache und [[Lange Straße 68/70 (Detmold)|Pavillon V]], der Stallmeisterwohnung, lag ein weiterer [[Lange Straße 60–66 (Detmold)|Remisenflügel]]. Nach Norden, wo der Faule Graben 1802 zugunsten einer Straße ([[Rosental (Detmold)|Rosental]]) zugeschüttet worden war, wurden bis 1787 der [[Schlossplatz 5 (Detmold)|Marstall]] und [[Schlossplatz 6 (Detmold)|Pavillon VI]] fertiggestellt. Den Abschluss bildeten das 1797–1800 errichtete [[Schlossplatz 8 (Detmold)|Reithaus]] nach einem von Wilhelm Meineke veränderten Plan, jetzt Stadthalle, eingefasst von [[Schlossplatz 7 (Detmold)|Pavillon VII] und [[Schlossplatz 8 (Detmold)|Pavillon VIII]]. | ||
Die Gestaltung des Schlossplatzes als Parkanlage geht in das frühe 19. Jahrhundert zurück. Geschwungenes Wegenetz. In der östlichen Hälfte ein Ende des 18. Jh. angelegter Springbrunnen mit oktogonalem Becken. Darin eine Muschelschale, die 1687 für die Parkanlage [[Friedrichstal (Detmold)|Friedrichstal]] geschaffen worden sein soll.<ref>{{LippeParkanlagen1987}}, hier S. 249.</ref> Der Springbrunnen in der westlichen Hälfte, vor der Schlossfront, wurde 1901 von der Stadt gestiftet als Gegengabe für die Stiftung der Berlebecker Quellen durch [https://lippelex.de/index.php?title=Ernst,_Lippe,_Grafregent_(1842-1904) Grafregent Ernst]. | Die Gestaltung des Schlossplatzes als Parkanlage geht in das frühe 19. Jahrhundert zurück. Geschwungenes Wegenetz. In der östlichen Hälfte ein Ende des 18. Jh. angelegter Springbrunnen mit oktogonalem Becken. Darin eine Muschelschale, die 1687 für die Parkanlage [[Friedrichstal (Detmold)|Friedrichstal]] geschaffen worden sein soll.<ref>{{LippeParkanlagen1987}}, hier S. 249.</ref> Der Springbrunnen in der westlichen Hälfte, vor der Schlossfront, wurde 1901 von der Stadt gestiftet als Gegengabe für die Stiftung der Berlebecker Quellen durch [https://lippelex.de/index.php?title=Ernst,_Lippe,_Grafregent_(1842-1904) Grafregent Ernst]. | ||