Wenkenstraße 23 (Bad Salzuflen)

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Wenkenstraße 23 (Bad Salzuflen)
OrtsteilBad Salzuflen (Kernstadt)
StraßeWenkenstraße (Bad Salzuflen)
Hausnummer23
Karte
Adressbuch von 1901Ja
GemeindeSalzuflen
StraßeWenkenstraße
Hausnummer025

Die Hausstätte Wenkenstraße 23. Bis 1878 als Salzuflen Nr. 160 und 161 geführt. Um die Jahrhundertwende als Einheit mit den Hausstätten Salzuflen Nr. 158 und 159 vermerkt. Damals war die Hausstätte Salzuflen Nr. 161 noch separat unter der inzwischen anderweitig vergebenen Adresse Wenkenstraße 25 gelistet. [1]

Geschichte

Gebäude

Inschriften

Eigentümer*innen, Bewohner*innen

Hausstätte Salzuflen Nr. 160:[2]

1556/67 Hinrick Gockel; „zur Heuer“: Hinr. Burre und Joh. Broeckhage. 1623 Franz Polhenne, „besitzt die beiden Häuser [Salzuflen] Nr. 159 u. 160“; „zur Heuer“: Johan Tücke, „7 ½ Scheffel Land“.

1632 Frantz Schnehage; „hat 4 Scheffel Land zur Heuer von Jonas Edlers Erben.“

1636 Hinrich Rennert, Sohn des Johan Rennert.

1645 Der Bäcker Matth. Leßmann, „1671/72: Schütze 6. Corporalschaft“; „wohnt zur Heuer, da sein Haus Nr. 164 abgebrannt; später Nr. 130.“

1658 Ders.; „bei ihm wohnt, auch zur Heuer, der vermögende Johan Potharst (hat 130 Thaler ausstehende Gelder).“

1675 Der Glaser Johan Jürgen Stakelbeck; wohnt in Salzuflen Nr. 183.

1702 Johann Stakelbeck; später: Der Glaser Joh. Jürgen Stakelbeck (Salzuflen Nr. 183).

1752 J. Jürgen Stakelbecks Witwe „ihr kleines Haus“.

1760/67 Joh. Herman Stakelbecks Haus; „nur 25 Thaler Brand-Assecuranz“.

1772/76 Ders.

1779 Ders.

1782 Wilhelm König, „später Nr. 155“.

1793/1815 Engelbert Stakelbeck.

1807/12 Besitzerin: die Witwe des Kleinschmiedes J. Carl Roese (aus Salzuflen Nr. 159).

1814 Besitzer: Henr. Carl Roeße (Nr. 159); „zur Heuer“: Simon Dedering.

1825/41 Bewohner: der „Tagelöhner“ Joh. Otto Brinkmann.

1844/52 Ders. sowie der Schneider Heinrich Sturhahn (Bruder von Wilhelm Sturhahn Nr. 73).

1857 Die Witwe Sturhahn.

1861/68 „nicht in den Bürgerrollen genannt.“

1868 Der Maurer Heinr. Hönsch.

1871/81 Ders. mit seine Frau Charlotte.

1901 Der Tischler Fritz Kottmann, „Nr.159 - 161 zusammen“.


Hausstätte Salzuflen Nr. 161:

1549/67 Thonies Kykepanne.

1623/33 Besitzer: Frantz Kanter, „7 3/4 Scheffel Land, 1 Erbgarten“; „zur Heuer“: Berendt Becker, „1 Garten zur Heuer, 60 Thaler Schulden“.

1632 Frantz Cantor; „9 3/4 Scheffel Land, 2 Gärten“.

1641 „dessen Witwe (hat im Dez. 12 Reiter und Pferde in Quartier).“

1645 Der Schumacher und Weber Herman Cantor.

1658 „dessen Witwe“; „zur Heuer“: Berndt Rennert.

1675/84 Jürgen Küster (Köster) aus Salzuflen Nr. 149; „Schütze 6. Corporalschaft“; möglicherweise Sohn der Witwe Küster aus Salzuflen Nr. 208.

1702/09 „Jürgen Köster alias Rump (siehe Hausstätte B!)“.

1709 Der Schumacher Niclas Regel, heiratete die Tochter des Jürgen Küster, gestorben vor 1721.

1748, am 22.01.: „zur Heuer“: Conrad Meyer, „Frau und 2 Kinder.“

1752/55 Joh. Henrich Regel, „200 Thaler Brand-Assecuranz“; 1752: Herman Regel.

1760 „Joh. Henr. Regels sein Haus.“

1760 Joh. Henr. Regels reditoren (= Pächter) ihr Haus.“

1772/76 „Joh. Henr. Regels Hauß.“

1779/82 Der Bäckermeister Arnold Meyer; heiratete am 14.04.1774 Joh. Florentine Regel; „kauft 1802 ein Stück von der Schröder'schen Stätte Nr. 152 für 12 Thaler hinzu.“

1793/96 Arnold Meyer; „400 Thaler Brand-Assecuranz.“

1807/17 Der Bäcker (Herm.) Arnold Meier, „Vetter von Arn. Meyer Nr. 98a“; „hat 10 Scheffel Ackerland.“

1825/37 (Herm.) Arnold Meyer, getauft am 02.07.1775, Sohn des Herm. Arnold Meyer; „Wohnhaus, Holzremise“; „später“: sein Schwiegersohn Herm. Henr. Huth.

1844/51 Die Bäcker Herm. Heinr. Huth und Arnold Meyer.

1851/57 Der Bäcker Hermann Heinrich Huth, „auch Nr. 168“, „zog am 8.11.1858 mit seiner Familie nach Herford, wo er die Radewiger Mühle gekauft hat“ („Huth'sche Mühle“); „zur Heuer“: der Sieder Ewald Glaser.

1860, am 16.11.: Dem neuen Eigentümer, Fuhrm. Conrad Pegel, ist das Haus für die Ackerwirtschaft zu klein; er beginnt den Bau eines Wohnhauses (später Parkhôtel!) am Heskampe.“

1861 Der Färber Eduard Kottmann, Sohn des Bernh. K. aus Salzuflen Nr.12.

1866/68 Leop. Stofregel, „nicht in den Bürgerrollen genannt.“

1873/78 Die Witwe Fri. Kottmann, Hebamme; der Zigarren-Arbeiter Frodermann, Sohn der Witwe Doroth. Frod. sowie der Müller Karl Lutterjohann.

1901 Der Tischler Fritz Kottmann, „Nr. 159, 160, 161 und 162 zusammen.“

Literatur

Otto Pölert, Alte Häuser Salzuflens. Besitzer, Bewohner. Um 1960. Stadtarchiv Bad Salzuflen Msc 13.

Quellen

Adressbuch für das Fürstenthum Lippe, Detmold 1901.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Vgl. Otto Pölert, Alte Häuser Salzuflens. Besitzer, Bewohner. Um 1960. Stadtarchiv Bad Salzuflen Msc 13, Nr. 160 und 161 sowie Adressbuch für das Fürstenthum Lippe, Detmold 1901.
  2. Sofern nicht anders ausgewiesen, Informationen zu diesem und folgenden Einträgen entnommen aus: Otto Pölert, Alte Häuser Salzuflens. Besitzer, Bewohner. Um 1960. Stadtarchiv Bad Salzuflen Msc 13, Nr. 160.

Autor*innen

Lennart Stephan

Seitenhistorie

Seite erstellt am 04.05.2026 von Lennart Stephan

Letzte Änderung am: 04.05.2026 von Lennart Stephan