Brokhauser Straße 77 (Brokhausen): Unterschied zwischen den Versionen

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==Geschichte==
==Geschichte==
Im Salbuch der Vogtei Detmold wird das Kolonat um 1617 unter Nr. 193 aufgeführt: "Mesch Jobst (Egeling Dep) M. G. H. eigen; I. G. Burgvestgelt 9 Rtl.; Landschatz 10 Gr.; 1 Hun. Dienet M. G. H. den Hoppenploichers gleich als nomblich Brief zu tragen, Flachs arbeiten, in dem Houv und Ernten helfen."<ref>{{StöwerSalbücher1969}}, S. 21 f.</ref> 1782 heißt es im Salbuch Nr. 9 Mesch, ein Hoppenplöcker, ist gnädigster Landesherrschaft leibeigen, entrichtet derselben Weinkauf und Sterbfall, besitzt an Gebäuden: Wohnhaus, Leibzucht, Backhaus.<ref>LAV NRW OWL, L 101 C I (Lippische Salbücher und Katasterbücher), Nr. 37, Salbuch der Vogtei Detmold von 1782, S. 1660.</ref>
In den Landschatzregistern des 16. Jahrhunderts wird die Stätte Mesch noch nicht genannt; erstmals wird das Kolonat im Salbuch der Vogtei Detmold aus der Zeit um 1617 unter der Nr. 193 aufgeführt: "Mesch Jobst (Egeling Dep) M. G. H. eigen; I. G. Burgvestgelt 9 Rtl.; Landschatz 10 Gr.; 1 Hun. Dienet M. G. H. den Hoppenploichers gleich als nomblich Brief zu tragen, Flachs arbeiten, in dem Houv und Ernten helfen."<ref>{{StöwerSalbücher1969}}, S. 21 f.</ref> 1782 heißt es im Salbuch unter Nr. 9: Mesch, ein Hoppenplöcker, ist gnädigster Landesherrschaft leibeigen, entrichtet derselben Weinkauf und Sterbfall, besitzt an Gebäuden: Wohnhaus, Leibzucht, Backhaus.<ref>LAV NRW OWL, L 101 C I (Lippische Salbücher und Katasterbücher), Nr. 37, Salbuch der Vogtei Detmold von 1782, S. 1660.</ref>


Die Leibzucht wurde 1954 abgebrochen, der Schoppen 1958.<ref>LAV NRW OWL, L 101 C IV Nr. 30: Gebäudesteuerrolle des Bauerschaftsbezirks Brokhausen, 1890.</ref> Teilrekonstruktion der Herdstelle mit Waschlucht und Kammer im Lippischen Landesmuseum. 1962 Abbau des Wohnhauses von 1577 für einen Wiederaufbau im Westfälischen Freilichtmuseum Bäuerlicher Kulturdenkmale in Detmold (heute: LWL-Museum Hellerlecht Detmold). Nach Konzeptänderung Abgabe des Hauses 2002 zum privaten Wiederaufbau, der in [[Humfeld|Dörentrup-Humfeld]] erfolgte.
Die Leibzucht wurde 1954 abgebrochen, der Schoppen 1958.<ref>LAV NRW OWL, L 101 C IV Nr. 30: Gebäudesteuerrolle des Bauerschaftsbezirks Brokhausen, 1890.</ref> Teilrekonstruktion der Herdstelle mit Waschlucht und Kammer im Lippischen Landesmuseum. 1962 Abbau des Wohnhauses von 1577 für einen Wiederaufbau im Westfälischen Freilichtmuseum Bäuerlicher Kulturdenkmale in Detmold (heute: LWL-Museum Hellerlecht Detmold). Nach Konzeptänderung Abgabe des Hauses 2002 zum privaten Wiederaufbau, der in [[Humfeld|Dörentrup-Humfeld]] erfolgte.