Grabenstraße 17 & 17a (Lemgo)

Grabenstraße 17 & 17a (Lemgo)
OrtsteilLemgo (Kernstadt)
StraßeGrabenstraße (Lemgo)
Hausnummer17
Karte
QuartiersnummerSB 50
Adressbuch von 1901Nein


Eine ursprünglich als Scheune gebautes, heutiges Wohnhaus, ehemals Teil des Marienfelder Klosterhofes. Ab 1926 als Grabenstraße 17 & 17b verzeichnet. Eintragung in die Denkmalakte der Stadt Lemgo im Jahr 1996.

Geschichte

Das gesamte Ensemble des "Marienfelder Klosterhof" bestand aus dem Haupthaus Echternstraße 116 (Lemgo), dem damit verbundenen Hinterhaus Luisenstraße 2 (Lemgo) und der ehemaligen Zehntscheune, heute Grabenstraße 17/ 17a, nordöstlich des damaligen Wohnhauses gelegen.

Das früher zusammenhängende Grundstück befand sich ursprünglich im Besitz des Klosters Marienfeld, woher der ursprüngliche Name Marienfelder Hof stammt. Gegen 1600 wurden die Grundstücke an Engelbert Grote verkauft, danach Grotenhof genannt. Die ehemalige Zehntscheune des Marienfelder Klosterhofes wurde 1913 zunächst zu einem Schuh-Fabrikgebäude umgebaut und diente ab spätestens 1926 als Wohngebäude.

Gebäude

Das heute als Wohnhaus genutzte Gebäude in der Größe von etwa 15,5 x 10 m ist in zwei Wohneinheiten aufgeteilt. Das Gebäude, mit dem erhaltenen Giebelschild zur Nordseite, ist aus verputztem Bruchstein erbaut. An der Grabenstraße gelegen, bestehend aus dem eingetieften Erdgeschoß, heute Kellernutzung, dem Obergeschoß und dem zum Teil ausgebautem Dachgeschoß. Der Südgiebel ist unter das hohe Satteldach gezogen. Der Dachstuhl sowie die Außenwände, aus der Erbauungszeit, blieben erhalten. Im Nordgiebel sind die Fenster zweiachsig angeordnet, ein kleines Fenster in der Giebelspitze stammt aus der Erbauungszeit. An den Traufseiten wurden die Öffnungen, beim Umbau zur Fabrik 1913, verändert. Im Eingangsbereich des Gebäudeteils 17a befindet sich noch ein älteres Rundbogenfenster mit Einfachverglasung und Metallsprossen aus der Umbauphase 1913.

Inschriften

Eigentümer*innen, Bewohner*innen

Literatur

Quellen

Denkmalliste der Stadt Lemgo, Nr. A 351.

Weblinks

Einzelnachweise


Autor*innen

Nils Lienenlüke

Seitenhistorie

Seite erstellt am 12.03.2026 von Nils Lienenlüke

Letzte Änderung am: 12.03.2026 von Nils Lienenlüke