Paderborner Straße Jüdischer Friedhof (Horn)
| Paderborner Straße Jüdischer Friedhof (Horn) | |
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| Ortsteil | Horn |
| Karte | |
| Straße | Paderborner Straße (Horn) |
Der jüdische Friedhof liegt nördlich der Paderborner Straße vor dem Abzweig der Jahnstraße (Horn). Er soll Ende des 18. Jh. angelegt worden sein.
Geschichte
Moritz Rülf vermutete 1937, dass der Friedhof „etwa 150 Jahre alt“ sei. Als Letzter wurde dort 1939 Jakob Hirschfeld bestattet. Es war auch der Begräbnisplatz der Meinberger Juden. Nachdem das Vermögen der ‚Reichsvereinigung der Juden‘ durch das Deutsche Reich beschlagnahmt worden war, erfolgte im Januar 1944 der Verkauf des Friedhofs an die Stadt Horn, die dafür 1.170 Reichsmark zahlte. Da jedoch bis zum Kriegsende keine Auflassung erfolgte, wurde der Besitzerwechsel nicht in das Grundbuch eingetragen. Noch drei jahre nach dem Ende des nationalsozialistischen Regimes, 1948, wurde der Friedhof geschändet. Die Stadt Horn übernahm dann die Pflege des Friedhofs.[1]
1995 wurde der Friedhof als Baudenkmal in die Denkmalliste der Stadt Horn-Bad Meinberg eingetragen.
Beschreibung
1.156 m² groß, 108 Grabsteine erhalten.
Inschriften
Eigentümer*innen
Bis 1944 Jüdische Gemeinde Horn.
Seit 1944 Stadt Horn bzw. ab 1970 Stadt Horn-Bad Meinberg.
Literatur
Karl Hengst, Ursula Olschewski (Hg.), Historisches Handbuch der jüdischen Gemeinschaften in Westfalen und Lippe. Die Ortschaften und Territorien im heutigen Regierungsbezirk Detmold, Münster 2013.
Quellen
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ Dina van Faassen, Ortsartikel Horn, in: Karl Hengst, Ursula Olschewski (Hg.), Historisches Handbuch der jüdischen Gemeinschaften in Westfalen und Lippe. Die Ortschaften und Territorien im heutigen Regierungsbezirk Detmold, Münster 2013, S. 456-463, hier S. 462.
Autor*innen
Seitenhistorie
Seite erstellt am 27.06.2026 von Joachim Kleinmanns
Letzte Änderung am: 27.06.2026 von Joachim Kleinmanns