Heiligenkirchen: Unterschied zwischen den Versionen

Joachim Kleinmanns (Diskussion | Beiträge)
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1835 waren es 450 Einwohner, 1852 schon 506, 1875 dann 624, zum Jahrhundertwechsel 826, darunter schon 8 Katholiken, in 111 Wohnhäusern. 1910 zählte man 1.078, darunter 18 Katholiken, in 145 Wohnhäusern. Durch den Ersten Weltkrieg sank die Zahl leicht auf 1.056 im Jahr 1925, wuchs dann aber rasant auf 1.491 im Jahr der Machtergreifung Adolf Hitlers 1933 und 1.627 zu Beginn des Zweiten Weltkriegs 1939. Die auch nach Heiligenkirchen kommenden Flüchtlinge und Vertriebenen führten nach dem Zweiten Weltkrieg zu einer erheblichen Zunahme. 1946 waren es 2.186, 1950 bereits 2.352, 1960 dann 2.690 Einwohner und 1987 3.737 Einwohner. Seitdem sinkt die Zahl langsam (2020: 3.185).
1835 waren es 450 Einwohner, 1852 schon 506, 1875 dann 624, zum Jahrhundertwechsel 826, darunter schon 8 Katholiken, in 111 Wohnhäusern. 1910 zählte man 1.078, darunter 18 Katholiken, in 145 Wohnhäusern. Durch den Ersten Weltkrieg sank die Zahl leicht auf 1.056 im Jahr 1925, wuchs dann aber rasant auf 1.491 im Jahr der Machtergreifung Adolf Hitlers 1933 und 1.627 zu Beginn des Zweiten Weltkriegs 1939. Die auch nach Heiligenkirchen kommenden Flüchtlinge und Vertriebenen führten nach dem Zweiten Weltkrieg zu einer erheblichen Zunahme. 1946 waren es 2.186, 1950 bereits 2.352, 1960 dann 2.690 Einwohner und 1987 3.737 Einwohner. Seitdem sinkt die Zahl langsam (2020: 3.185).


==Wohnstätten==
==Hausstätten==
Was die Zahl der Wohnstätten betrifft, waren im späten 14. Jahrhundert 17 Kolonate vorhanden, deren Zahl kurzzeitig auf 20 stieg, 1617 aber wieder bei 17 gesunken lag. 1769 waren es 25 Wohnhäuser, deren Zahl nun kontinuierlich wuchs und sich bis 1828 auf 51 verdoppelte, zuzüglich der fünf zu Heiligenkirchen zählenden im Schling. 1875 waren es 77 Häuser (ohne Schling). Nun beschleunigte sich das Wachstum auf 111 Wohnhäuser zur Jahrhundertwende und 145 zuzüglich zwölf Wohnhäusern im Schling 1910. 1930 waren es 168 Wohnstätten. 37 Kolonate im Schling wurden 1935 von Berlebeck nach Heiligenkirchen umgemeindet und erhielten neue Kolonat-Nummern (187–224). Bis 1940 stieg die Zahl der Wohnhäuser um weitere 41 auf 246. 1960 waren es doppelt so viele. 1968 schließlich gab es 575 Wohnhäuser mit 1.200 Wohnungen, fast zehn mal so viel wie 100 Jahre zuvor.
Was die Zahl der Wohnstätten betrifft, waren im späten 14. Jahrhundert 17 Kolonate vorhanden, deren Zahl kurzzeitig auf 20 stieg, 1617 aber wieder bei 17 gesunken lag. 1769 waren es 25 Wohnhäuser, deren Zahl nun kontinuierlich wuchs und sich bis 1828 auf 51 verdoppelte, zuzüglich der fünf zu Heiligenkirchen zählenden im Schling. 1875 waren es 77 Häuser (ohne Schling). Nun beschleunigte sich das Wachstum auf 111 Wohnhäuser zur Jahrhundertwende und 145 zuzüglich zwölf Wohnhäusern im Schling 1910. 1930 waren es 168 Wohnstätten. 37 Kolonate im Schling wurden 1935 von Berlebeck nach Heiligenkirchen umgemeindet und erhielten neue Kolonat-Nummern (187–224). Bis 1940 stieg die Zahl der Wohnhäuser um weitere 41 auf 246. 1960 waren es doppelt so viele. 1968 schließlich gab es 575 Wohnhäuser mit 1.200 Wohnungen, fast zehn mal so viel wie 100 Jahre zuvor.